Zum Inhalt

Schusswaffen- und Explosionsverletzungen der Gefäße

Präklinische Versorgung von traumatischen Gefäßverletzungen

  • 10.04.2017
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Festnahmen von potenziellen Attentätern in Deutschland in den letzten Monaten legen die Vermutung nahe, dass Terroranschläge wie in Paris (2015) und Brüssel (2016) unter Einsatz von Schusswaffen und Explosivstoffen zu befürchten sind. Dies sind Situationen, in denen die individualmedizinischen Behandlungsansätze den Grundsätzen der Versorgung eines Massenfalls von Verletzten weichen. Neuere Untersuchungen der Versorgung von gefäßverletzten polytraumatisierten Patienten zeigen jedoch auch, dass selbst unter individualmedizinischen Aspekten die Schwere des Gefäßtraumas und damit die mit gängigen Trauma-Scoring-Systemen erwartete Prognose unterschätzt wird. Die im Sommer 2016 erschienene S3-Leitlinie Polytrauma-/Schwerverletzten-Behandlung der federführenden Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie widmet sich durch Modifikation geltender Empfehlungen und Aufnahme von neuen Erkenntnissen in großen Teilen der Versorgung von kritischen Blutungen. Der Artikel befasst sich mit dem durch Einsatz von Schusswaffen und Explosivstoffen gefäßtraumatisierten Patienten. Neben dem Pathomechanismus von Schusswaffen- und Explosionsverletzungen der Gefäße werden präklinische Behandlungsoptionen auf Basis der S3-Leitlinie vermittelt.
Titel
Schusswaffen- und Explosionsverletzungen der Gefäße
Präklinische Versorgung von traumatischen Gefäßverletzungen
Verfasst von
Dr. med. D. Hinck
U. Unkelbach
E. S. Debus
Publikationsdatum
10.04.2017
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 4/2017
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-017-0294-6
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.