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01.05.2016 | Leitthema | Ausgabe 3/2016

Notfall +  Rettungsmedizin 3/2016

Schnittstelle Psychiatrie und Notfallmedizin

Anforderungen an die Zusammenarbeit aus Sicht des Notarztdienstes

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 3/2016
Autoren:
H. Marung, J.-T. Gräsner, J. Wnent
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Christ, Nürnberg,
F.-G. B. Pajonk, Kloster Schäftlarn

Zusammenfassung

Hintergrund

Psychiatrische Notfälle machen einen signifikanten und weiter wachsenden Anteil am Einsatzaufkommen im Notarztdienst aus. Vielfach erfolgt nach Ersteinschätzung und Versorgung der Transport in eine psychiatrische Klinik. Die Kooperation an der Schnittstelle von Notarztdienst und Psychiatrie setzt definierte Strukturen und Prozesse voraus. Die vorliegende Arbeit stellt innovative Ansätze für eine verbesserte Zusammenarbeit von Notarztdiensten und mit psychiatrischen Kliniken im Sinne von „best practice“ dar.

Methode

Literaturrecherche zur Situation der psychiatrischen Notfallversorgung in Deutschland und zur Kooperation des Notarztdienstes mit den Zielkliniken bei psychiatrischen Notfällen.

Ergebnisse

Verbindliche Vorgaben zu Diagnostik, Therapie und interdisziplinärer Zusammenarbeit bei psychiatrischen Notfällen sind sowohl in Deutschland als auch international kaum etabliert. Dadurch kommt es zu Fehlzuweisungen und verlängerten Prähospitalzeiten.

Schlussfolgerungen

Um die Zusammenarbeit zu verbessern, bedarf es u. a. Standards für die Behandlung psychiatrischer Notfallsituationen, einer verbesserten Aus-, Fort- und Weiterbildung, interdisziplinärer Kommunikation innerhalb und außerhalb des Notfalleinsatzes sowie einer verbesserten Ausstattung der Zielkliniken.

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Literatur
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