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Schmerzen und Schmerzerfassung im Alter: Besonderheiten und Empfehlungen

  • 16.07.2020
  • Übersichten
Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Schmerzen im Alter zeigen eine sehr hohe Prävalenz und haben eine Vielzahl an Ursachen. Bei geriatrischen Patienten, besonders aber bei Menschen mit Demenz werden diese oft nicht ausreichend erfasst und bleiben dadurch häufig unbehandelt. Dies kann für die betroffene Patientengruppe weitreichende Folgen für ihren funktionellen und kognitiven Status haben und bis zum Verlust der Autonomie führen.

Ziel der Arbeit

Es werden bestehende Defizite des Schmerzassessments bei älteren Patienten beschrieben, wobei besonders das Thema Schmerz und kognitive Beeinträchtigung sowie der Einfluss der Multimorbidität auf das Schmerzmanagement im Alter näher betrachtet werden.

Methoden

Schmerzdiagnostik und Schmerzmessung im Alter werden anhand rezenter Literatur beschrieben und entsprechende Instrumente beschrieben. Besonderes Augenmerk legen die Autoren auf die Möglichkeiten der Schmerzmessung bei kognitiv höhergradig beeinträchtigten und nichtkommunikativen Patienten.

Schlussfolgerungen

Eine standardisierte Schmerzerfassung sollte integraler Bestandteil der Behandlung und Betreuung geriatrischer Patienten und Menschen mit Demenz sein. Validierte Instrumente zur Schmerzmessung sind für beide Gruppen vorhanden und müssen im täglichen klinischen Alltag eingesetzt werden.
Titel
Schmerzen und Schmerzerfassung im Alter: Besonderheiten und Empfehlungen
Verfasst von
Prim. Dr. Georg Pinter
Waltraud Stromer
Josef Donnerer
Svetlana Geyrhofer
Burkhard Leeb
Nenad Mitrovic
Katharina Pils
Ruldolf Likar
Publikationsdatum
16.07.2020
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 5/2021
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-020-01765-8
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