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01.03.2015 | PflegeMarkt | Ausgabe 3/2015

Heilberufe 3/2015

Schmerz, Agitation und Delir auf der Intensivstation

Zeitschrift:
Heilberufe > Ausgabe 3/2015
Autor:
bry
_ Schmerz, Agitation und Delir gehören zu den Hauptproblemen des Patienten auf der Intensivstation, so Dr. Markus M. Gutschow, Medical Marketing Manager, Orion Pharma GmbH, Hamburg. Das Management dieser drei Herausforderungen entsprechend der gerade in der Überarbeitung befindlichen S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“ sowie der US-amerikanischen PAD (Pain, Agitation, Delirium)-Guidelines umfasst Maßnahmen zum Monitoring, zur Behandlung und zur Prävention. Der Einsatz sedierender Wirkstoffe sollte so erfolgen, dass der Patient möglichst „wach und kooperativ“ und mobil sei, erklärte PD Dr. Finn M. Radtke, Næstved/Dänemark. Hilfreich seien Medikamente wie Dexmedetomidin (dexdor®), ergänzte Arnold Kaltwasser, Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie, Reutlingen. Die Umsetzung der in den deutschen ( www.​awmf.​org/​leitlinien/​detail/​ll/​001-012.​html) und amerikanischen Leitlinien postulierten Maßnahmen verspricht eine deutliche Verbesserung des Patienten-Outcomes. So habe sich in einer Prä-Post-Studie durch die Einführung von Behandlungsprotokollen in den intensivmedizinischen Alltag ein „dramatischer Unterschied der 30-Tages-Mortalität“ nachweisen lassen, sagte Radtke. Auch in einer experimentellen Kohortenstudie konnte gezeigt werden, dass sich die Mortalität auf Intensivstationen mit Implementierung eines Monitorings von Schmerzen bzw. Delir verringern lässt. Belegt werden konnte in dieser Studie überdies, dass ein erweitertes Training von Monitoring-Maßnahmen mittel- und langfristig zu höheren Implementierungsraten führt. ...

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