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30.03.2020 | Sars-CoV-2 | Nachrichten

Mehr Schutz für Mitarbeiter vor Ort

Mit einer gemeinsamen Erklärung haben sich zwölf europäische Dachverbände der Gesundheitsprofessionen, darunter die European Federation of Nurses Associations (EFN), an die Europäische Union, die Europäische Kommission und alle Mitgliedsstaaten gewandt.

Die CoViD-Pandemie fordere von allen Bürgern und den Gesundheitssystemen der EU derzeit einen hohen Preis. Aber vor allem habe sie immense negative Auswirkungen auf professionell Pflegende an der Frontlinie der Gesundheitsversorgung. Sie müssten ihre Arbeit unter noch schlechteren Bedingungen als jemals zuvor leisten, ohne genügend oder geeignete Schutzausrüstung; oft würden sie selbst angesteckt - in einigen Fällen auch mit tödlichen Folgen. Daher rufen EFN und andere Organisationen die Institutionen der EU, alle Regierungen der Mitgliedsländer, die Gesundheitsindustrie und andere Stakeholder im Gesundheitswesen auf öffentliche Ausschreibungs- und Beschaffungsverfahren drastisch zu beschleunigen, damit die erforderliche Schutzausrüstung für Mitarbeiter sichergestellt wird. Finanzmittel, um die vor Ort Pflegenden zu unterstützen, müssen bereitgestellt werden. Dafür müssten auch ggf. bereits verabschiedete Haushaltspläne noch einmal verändert werden.

Die Europäischen Verbände der Gesundheitsberufe erkennen an und schätzen die Bemühungen und zusätzlichen Finanzhilfen der Europäischen Kommission und der Gesundheitsindustrie, um Forschung zur Entwicklung eines Impfstoffs und Medikamente zur Behandlung der Infektion voranzutreiben. Aber sie erinnern die Kommission daran, dass jetzt die kritischste Situation an der Versorgungsfront ist.

dbfk.de

Die Forderungen im Überblick finden Sie hier.

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