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26.01.2021 | Sars-CoV-2 | Nachrichten

Corona-Impfung – leichterer Zugang, mehr Information

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung ruft die Länder auf, den Zugang zur Corona-Impfung für Pflegende möglichst einfach zu gestalten. Neben gesicherten Informationen sei dies ausschlaggebend für eine Impfentscheidung.

 „Ich fordere alle Bundesländer auf, die Impfung der Pflegekräfte durch eine gute und praktikable Organisation bestmöglich zu unterstützen“, erklärte der Pflegebevollmächtigte Andreas Westerfellhaus am Freitag. Damit sich viele Pflegekräfte für die Impfung entscheiden, müsste der Zugang zur Impfung überall möglichst einfach gestaltet werden. 

Impfungen sollten daher am besten am Arbeitsplatz durchgeführt werden. Alternativ müsste zumindest eine gesonderte und besonders zügige Impfung in den Impfzentren erfolgen. Des Weiteren mahnte Westerfellhaus „noch mehr gute und verlässliche Informationen“ zur Impfung an. Beide Faktoren hätten sich in wissenschaftlichen Untersuchungen als entscheidend für die Impfbereitschaft erwiesen.

Wie Westerfellhaus weiter ausführte, erfordern die vor knapp vier Wochen gestarteten Corona-Schutzimpfungen logistische Höchstleistungen. Er räumte ein, dass es nach wie vor nicht genügend Impfstoff für alle gibt, die darauf warten: „Wir müssen uns daher noch auf diejenigen beschränken, die besonders gefährdet sind und auf die Pflegekräfte, die engen Kontakt mit ihnen haben.“ (ne)

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