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01.06.2013 | Einführung zum Thema | Ausgabe 4/2013

Notfall +  Rettungsmedizin 4/2013

Register in der (Notfall-)Medizin oft unterschätzt in ihrer Bedeutung

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 4/2013
Autor:
Prof. Dr. H.R. Arntz
Klassischer Standard zur Bewertung von Ergebnissen sind doppelt geblindete, möglichst multizentrische randomisierte Studien mit idealerweise einem klaren, leicht definierbaren Endpunkt. Klassische Beispiele aus der Notfallmedizin sind nicht sehr häufig. Aus den letzten Jahren können die HACA-Studie zur Wirksamkeit der therapeutischen Hypothermie oder der Vergleich von Vasopressin mit Adrenalin bei der kardiopulmonalen Reanimation [ 1, 2] genannt werden. Ethische Bedenken von Studien an nicht einwilligungsfähigen Patienten sind für diese Studien – obwohl dringender Klärungsbedarf besteht und tierexperimentelle Alternativen keine sicher auf den Menschen übertragbaren Alternativen bieten – ein grundsätzliches und wie es scheint immer schwieriger zu fassendes Problem. So mussten unbedingt sinnvolle Studien wie z. B. die Prüfung von Adrenalin vs. Placebo [ 3] wegen ethischer Bedenken auf öffentlichen Druck vorzeitig abgebrochen werden, obwohl es an Daten fehlt, die die Gabe von Adrenalin bei der Reanimation überzeugend unterstützen. Wie dringlich eine Klärung der Frage des Nutzens von Adrenalin bei der Reanimation ist, wird durch die Tatsache belegt, dass neuere Registerdaten eher eine zumindest langfristige Schädlichkeit zu belegen scheinen [ 4]. ...

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Literatur
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