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01.11.2013 | Leitthema | Ausgabe 7/2013

Notfall +  Rettungsmedizin 7/2013

Reanimation nach Trauma

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 7/2013
Autoren:
Prof. Dr. B. Bouillon, A. Wafaisade, P. Helm, T. Tinschmann, M. Schenkel, M. Maegele, C. Probst, T. Paffrath

Zusammenfassung

Hintergrund

Reanimationen nach Trauma haben eine schlechte Prognose, und manche Experten diskutieren, ob die Initiierung von Reanimationsmaßnahmen überhaupt sinnvoll ist. Der Beitrag erörtert diese Frage anhand aktueller Studien und unter Berücksichtigung der ERC-Guidelines sowie der S3-Leitlinie Polytrauma.

Methode

Recherche und Auswertung von Literatur und klinischen Studien.

Ergebnisse

Die vorliegenden Studien zeigen, dass es Überlebende nach Traumareanimationen gibt. Der Anteil der Patienten, die nach präklinischer Reanimation die Klinik lebend verlassen, liegt zwischen 2 % und 7 %. Mehr als die Hälfte dieser Patienten hat ein neurologisches Defizit. Das rasche Erkennen eines Spannungspneumothorax und die Thoraxkompression können für das Überleben entscheidend sein.

Schlussfolgerung

Bei Vorliegen eines Kreislaufstillstands nach Trauma soll unverzüglich mit der Reanimation begonnen werden, wenn keine sicheren Todeszeichen oder mit dem Leben nicht vereinbare Verletzungen vorliegen.

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Print-Titel

• Praxisorientierte Leitthemen für die optimale Behandlung von Notfallpatienten

• Interdisziplinäre Ansätze und Konzepte

• Praxisnahe Übersichten, Fallberichte, Leitlinien und Empfehlungen

Literatur
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