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09.08.2018 | Rahmenbedingungen | Nachrichten

Prävention in der häuslichen Pflege

Wissen und Tipps rund um die Prävention von Gesundheitsproblemen bei pflegebedürftigen Menschen vermittelt ein neues Internetangebot des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP). Damit greift das ZQP ein Thema auf, mit dem sich pflegende Angehörige häufig  überfordert fühlen.

Häusliche Pflege ©  Jenny S. / panthermedia.net

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des ZQP halten rund 80 % der Deutschen die Verbesserung der Gesundheit von alten und pflegebedürftigen Menschen für sehr wichtig. Nur wenn es um das Wie geht, herrscht Unsicherheit. Auf dem Internetportal www.pflege-praevention.de gibt das ZQP pflegenden Angehörigen jetzt verständliches Basiswissen sowie Praxis-Tipps für den Pflegealltag an die Hand. Die Themen reichen von Möglichkeiten zur Bewegungsförderung oder der Aktivierung beim Essen und Trinken bis hin zur besseren sozialen Einbindung des Pflegebedürftigen.

„Pflegebedürftigkeit ist keine reine Schicksalsfrage. Mit gezielten präventiven Maßnahmen können sowohl Risiken für Pflegebedürftigkeit verringert als auch das Fortschreiten von Pflegebedürftigkeit verzögert werden“, erklärte Dr. Ralf Suhr, Vorstandsvorsitzender des ZQP, zum Start des Portals. Prävention bei Menschen, die bereits pflegebedürftig sind, sei ein bisher stark vernachlässigtes Thema. Dabei verspreche Prävention auch für sie einen hohen Nutzen. Durch gezielte Maßnahmen können Fähigkeiten länger erhalten oder sogar zurückgewonnen werden. Dies stärke letztlich Selbstständigkeit und Lebensqualität.

Darüber hinaus vermittelt das Portal auch pflegenden Angehörigen, wie sie ihre eigene Gesundheit schützen und Überlastung, Infektionen, Haut- oder Rückenproblemen vorbeugen können.

www.zqp.de

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