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17.06.2022 | Rahmenbedingungen | Nachrichten

„Humor in der Pflege“ startet in Delmenhorst

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Die Stiftung Humor Hilft Heilen hat gemeinsam mit der Stadt Delmenhorst, dem Delmenhorster Institut für Gesundheitsförderung und dem Landkreis Oldenburg das Leuchtturmprojekt „Humor in der Pflege“ gestartet. Über 2.500 Pflegende werden bis 2025 von der Stiftung geschult.

© Martin OhmGruppenfoto: v.l.n.r: Andreas Bentrup (fachlicher Leiter Humorworkshops HHH), Lea Böttger (Projektleiterin HHH), Markus Weise (Initiator des Projekts), Maria Bley (Leiterin der Stiftung HHH), Petra Gerlach (Oberbürgermeisterin der Stadt Delmenhorst), Petra Debbeler (Leiterin Gesundheitsamt Landkreis Oldenburg), OStD Ulrich Droste (Schulleiter BBS II), © Martin Ohm

Seit Mitte Juni haben rund 1.300 Mitarbeiter*innen von elf Stationären Pflegeeinrichtungen in Oldenburg bis 2025 die Möglichkeit, Schulungen und Workshops zu Humor in der Pflege zu besuchen. Mit dem Landkreis Oldenburg können über 2.500 Pflegekräfte teilnehmen. Weitere 200 Auszubildende aus fünf Pflegeschulen in Delmenhorst und im Landkreis Oldenburg kommen hinzu. Das Projekt wird mit 60.000 Euro vom Ausschuss für Soziales und Gesundheit der Stadt Delmenhorst finanziert und mit weiteren 35.000 Euro aus Landeszuwendungen unterstützt.

Studien bestätigen positive Wirkung von Humor

Stephan Weil, niedersächsischer Ministerpräsident und Schirmherr für dieses Projekt, sagte bei der Eröffnungsveranstaltung: „‘Lachen ist die beste Medizin‘ heißt es sprichwörtlich“. Zahlreiche Studien würden bestätigen, dass Lachen Stress abbaue und sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit stärke. „Deshalb freue ich mich, dass ein regionales Bündnis sich diesem Thema mit großem Engagement angenommen hat.“ Die Workshops der Stiftung basieren auf Erkenntnissen der Positiven Psychologie und Resilienzforschung. Das Projekt wird vom Bayerischen Forschungszentrum Pflege Digital wissenschaftlich begleitet.

Vorreiterprojekt für die Pflege

„Was in Delmenhorst passiert ist, ist außergewöhnlich: Hier wurde Humor als ein zentraler Baustein der Gesundheitsförderung erkannt“, so Prof. Dr. Eckart von Hirschhausen, Gründer der Stiftung Humor Hilft Heilen. „Dieses Vorreiterprojekt richtet sich sowohl an praktizierende Pflegefachkräfte, als auch an angehende Pflegefachkräfte, Pflegedienstleitungen, Praxisanleiter und auch an Mediziner*innen“, betont Hirschhausen.

Auch die Einbindung des Humor-Curriculums in der generalistischen Pflegeausbildung begrüßt Schulleiter Ulrich Droste von der Kerschensteiner Schule: „Humor ist ein sehr guter Weg, um uns in der Pflege zu helfen.“ (bb)

humorhilftheilen.de

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