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01.08.2013 | Originalien | Ausgabe 5/2013

Notfall +  Rettungsmedizin 5/2013

Qualitätsmanagement einer pflegebasierten Ersteinschätzung im Interdisziplinären Notfallzentrum

Entwicklung eines erweiterten Auditverfahrens zur Qualitätsverbesserung der Dringlichkeitseinstufung

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 5/2013
Autoren:
DESA Dr. I. Gräff, A. Schöpfer, B. Goldschmidt, C. Platzköster, P. Glien, G. Baumgarten, D. Tenzer

Zusammenfassung

Hintergrund

Im Interdisziplinären Notfallzentrum (INZ) des Universitätsklinikums Bonn (UK-Bonn) erfolgt pro Jahr bei ca. 25.000 Notfallpatienten eine strukturierte EDV-gestützte Dringlichkeitseinstufung. Ziel der hier vorgestellten Untersuchung war die Qualitätsverbesserung der pflegebasierten Ersteinschätzung.

Material und Methoden

Ein selbst entwickeltes Auditverfahren überprüfte erstmalig vom INZ vorgegebene fachinhaltliche Merkmale der Ersteinschätzung.

Ergebnisse

Im ersten Audit konnte die geforderte Genauigkeit des MTS nicht erreicht werden. Bei den hauseigenen INZ-Vorgaben erfolgte die vollständige Erhebung der Vitalparameter lediglich in 33 % (n = 110). Eine neurologische Ersteinschätzung erfolgte nur in 62 % (n = 34), eine durchzuführende traumatologische Ersteinschätzung nur in 34 % (n = 17) der Fälle und eine notwendige Zweiteinschätzung nur in 53 % (n = 40).
Im Folgeaudit konnte eine 95,4 %-Genauigkeit im MTS erzielt werden. Die Erhebungsquote der Vitalparameter lag bei 97 % (n = 169, p < 0,05). Eine notwendige neurologische Ersteinschätzung wurde in 86 % (n = 19, p < 0,05), eine traumatologische in 80 % (n = 12, p < 0,05) durchgeführt. Die Zweiteinschätzung verbesserte sich auf 97 % (n = 33, p < 0,05).

Schlussfolgerung

Erweiterte Auditverfahren mit der Prüfung fachinhaltlicher Merkmale verbessern die Qualität der Ersteinschätzung.

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