Qualifizierte Beratung für Inkontinenzhilfsmittel
Das Verbesserungspotenzial ist erheblich
- 01.09.2022
- KONTINENZPFLEGE
- Verfasst von
- Prof. Dr. Andreas Manseck
- Dr. Alexander Piotrowski
- Dr. Marius Butea-Bocu
- Dr. Susan Foller
- Dr. Jochen Gleissner
- Dr. Andreas Kahlmeyer
- Dr. Heinrich Karstedt
- Univ.-Prof. Dr. Ruth Kirschner-Hermanns
- Dipl. Med. Timo Liebald
- Dr. Clemens Linné
- Dr. Volker Moll
- Prof. Dr. Ullrich Otto
- Dr. Alexander Schorn
- Dr. Joachim Stein
- Dr. Arnold Wagner
- Prof. Dr. Med. Andreas Wiedemann
- Erschienen in
- PRO CARE | Ausgabe 6-7/2022
Zusammenfassung
Eine Untersuchung der Stiftung Warentest im Jahr 2017 stellte wesentliche Schwachstellen bei der Beratung und nachfolgend ein massives Versorgungsdefizit bei Patienten mit Harninkontinenz heraus. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie erstellte daraufhin federführend eine Leitlinie zur Beratung zur Hilfsmittelversorgung. Wesentliche Aspekte der Hilfsmittelberatung sind die Feststellung der Inkontinenzform und deren Ausprägung, sowie die Abklärung und Aufklärung hinsichtlich einer möglichen kurativen Therapieform. Im Mittelpunkt steht jedoch das Beratungsgespräch, das idealerweise von einer qualifizierten Person in einem möglichst separaten Raum, der Aspekte der Diskretion gewährleistet, und mit einem ausreichenden Zeitkontingent erfolgen sollte. Für eine optimale Versorgung, die anatomische Eigenheiten als auch Wünsche des Betroffenen berücksichtigt, kommt der ggf. mehrfachen Bemusterung mit verschiedenen auf die Inkontinenzform und -schwere angepassten Produkten eine hohe Bedeutung zu. Bei kommerziellen Leistungserbringern ist Transparenz hinsichtlich der finanziellen Auswirkungen beispielsweise bei Zuzahlungsprodukten geboten. Diese ist eigentlich auch von Seiten der Kostenträger vertraglich vorgesehen. Die neue Leitlinie zur Hilfsmittelberatung stellt einen Ansatz zur Prozessstrukturierung und damit zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit erforderlicher Hilfsmittelversorgung dar.
- Titel
-
Qualifizierte Beratung für Inkontinenzhilfsmittel
Das Verbesserungspotenzial ist erheblich - Verfasst von
-
Prof. Dr. Andreas Manseck
Dr. Alexander Piotrowski
Dr. Marius Butea-Bocu
Dr. Susan Foller
Dr. Jochen Gleissner
Dr. Andreas Kahlmeyer
Dr. Heinrich Karstedt
Univ.-Prof. Dr. Ruth Kirschner-Hermanns
Dipl. Med. Timo Liebald
Dr. Clemens Linné
Dr. Volker Moll
Prof. Dr. Ullrich Otto
Dr. Alexander Schorn
Dr. Joachim Stein
Dr. Arnold Wagner
Prof. Dr. Med. Andreas Wiedemann
- Publikationsdatum
- 01.09.2022
- Verlag
- Springer Vienna
- Erschienen in
-
PRO CARE / Ausgabe 6-7/2022
Print ISSN: 0949-7323
Elektronische ISSN: 1613-7574 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00735-022-1581-0