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39. Psychopharmaka

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Zusammenfassung Mit weit über 2 Milliarden DDD stellen die Psychopharmaka eine der größten Arzneimittelgruppen dar. Dabei sind die seit vielen Jahren beobachteten Zuwächse vor allem auf steigende Verordnungen und Indikationsausweitungen von Antidepressiva zurückzuführen sowie geringere Zunahmen bei den Neuroleptika (Antipsychotika). Dagegen nehmen die Verordnungen von Arzneimitteln mit sedierender und anxiolytischer Wirkung (Tranquillantien) seit langem kontinuierlich ab.
Trend Im Durchschnitt haben die Verordnungen von Antidepressiva (Noradrenalin/Serotonin-Verstärker) in der letzten Dekade um mehr als 40 % zugenommen. Dieser Anstieg wurde vor allem von den selektiven Serotonin-Rückaufnahme-Inhibitoren (SSRI) und den selektiven Serotonin-Noradrenalin-Rückaufnahme-Inhibitoren (SNRI) getragen, während die älteren nichtselektiven Monoamin-Rückaufnahme-Inhibitoren (NSMRI, sog. trizyklischen oder heterozyklischen Antidepressiva) seit 2010 in ihrer Verordnung rückläufig waren.
Titel
Psychopharmaka
Verfasst von
Prof. Dr. med. Martin J. Lohse
Dr. med. Johanna Seifert
Prof. Dr. med. Stefan Bleich
Copyright-Jahr
2021
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63825-5_39
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