Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

22.05.2018 | Leitthema | Ausgabe 4/2019

Notfall +  Rettungsmedizin 4/2019

Präklinische Versorgung brandverletzter Patienten

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 4/2019
Autor:
Dr. med. F. Sander
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Eyer, München
T. Luiz, Kaiserslautern
G. Matthes, Potsdam
Der Autor ist „Instructor“ für den Kurs Emergency Management of Severe Burns (EMSB).

Zusammenfassung

Hintergrund

Die präklinische Versorgung schwerbrandverletzter Patienten stellt das Team des Rettungsdiensts oftmals vor eine große Herausforderung. Einerseits können die Unfallumstände und die resultierenden Verletzungsmuster sowohl akut als auch nachhaltig beeindruckend erscheinen, andererseits mangelt es bislang an einem strukturierten, validierten und evidenzbasierten Handlungsleitfaden zur Diagnostik und Behandlung der Patienten in dieser Initialphase.

Ziel der Arbeit

Strukturierter Diagnostik- und Behandlungsalgorithmus zur umfassenden präklinischen Erstversorgung des Schwerbrandverletzten.

Material und Methoden

Auswertung und Analyse bzw. Einbeziehung der vorhandenen Leitlinien, der Literatur und der im Wesentlichen an den Kriterien des ABCDE-Schemas orientierten Ausbildungs- bzw. Kurskonzepte.

Ergebnisse

Schwere Verbrennungen, in deren Folge sich das Bild der Verbrennungskrankheit entwickeln kann oder die mit weiteren mechanischen Verletzungen kombiniert einhergehen, können anhand eines strukturierten Algorithmus in Anlehnung an das ABCDE-Schema präklinisch richtig erkannt, eingeschätzt und behandelt werden, bevor die adäquate Verbringung in ein erstbehandelndes Krankenhaus und letztendlich eine zeitkritische oder direkte Verlegung in ein spezialisiertes Trauma- oder Brandverletztenzentrum anzustreben ist.

Schlussfolgerung

Durch die richtige Einschätzung und Erstbehandlung schwerer Verbrennungen und insbesondere thermomechanischer Kombinationsverletzungen lässt sich die Versorgungsqualität der betroffenen Patienten bereits präklinisch verbessern. Daraus resultiert letztendlich eine erhöhte Überlebensrate.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2019

Notfall +  Rettungsmedizin 4/2019 Zur Ausgabe