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Prähospitale Leichenschau

Durchführung und das Ausstellen der Todesbescheinigung

  • 09.05.2025
  • CME Zertifizierte Fortbildung
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die nach der Todesfeststellung verpflichtende Leichenschau und das Ausstellen der Todesbescheinigung gehören zu den eher ungeliebten ärztlichen Aufgaben. Gleichwohl hat der Gesetzgeber der Ärzteschaft hiermit eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe übertragen, die sorgfältig ausgeführt werden sollte. So entscheidet der leichenschauende Arzt, ob der Todesfall eine Privatangelegenheit bleibt oder zunächst ein Todesermittlungsverfahren Licht in die Todesumstände bringen soll. Das Leichenschausystem ist das einzige Instrument zur systematischen Aufdeckung von Tötungsdelikten. Voraussetzung für die Ausstellung der Todesbescheinigung ist eine sorgfältig durchgeführte äußere Leichenschau, die zumindest beim Attestieren einer natürlichen oder einer ungeklärten Todesart vollständig zu erfolgen hat. Darüber hinaus dienen die ärztlichen Angaben auf der Todesbescheinigung epidemiologischen und gesundheitspolitischen Zwecken und enthalten wichtige Informationen zum Infektionsschutz.
Titel
Prähospitale Leichenschau
Durchführung und das Ausstellen der Todesbescheinigung
Verfasst von
Prof. Dr. Markus A. Rothschild
Judith Froch-Cortis, Dr.
Publikationsdatum
09.05.2025
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 4/2025
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-025-01561-0
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