Skip to main content
Erschienen in: Notfall + Rettungsmedizin 7/2018

15.05.2018 | Leitthema

Polizei und Rettungsdienst bei der Bewältigung lebensbedrohlicher Einsatzlagen

Unterschiedliche Strukturen – gemeinsames Vorgehen

verfasst von: Univ.-Prof. Dr. T. Wurmb, B. Hossfeld, G. Zoller

Erschienen in: Notfall + Rettungsmedizin | Ausgabe 7/2018

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Polizei und Rettungsdienst unterscheiden sich in ihrer Organisationsform, ihrer Taktik zur Einsatzbewältigung, in der Führungsmethode und in der Aufbauorganisation bei großen Schadenslagen. Lebensbedrohliche Einsatzlagen, wie z. B. terroristische Anschläge oder Amokläufe, stellen eine besondere Einsatzsituation dar, die eine adäquate Koordination und Kommunikation zwischen der Polizei und den nichtpolizeilichen Organisationen erfordert. Eine enge Zusammenarbeit der Polizei mit dem Rettungsdienst und den Einsatzkräften der Feuerwehr ist unerlässlich zur schnellstmöglichen Beendigung der Bedrohung, zur Risikominimierung für die Einsatzkräfte und zur Rettung von Menschen. Im Vorfeld kann durch einen persönlichen Informationsaustausch das Verständnis für die jeweiligen Einsatzschwerpunkte und die damit verbundenen Probleme und eine gemeinsame Zieldefinition erreicht werden. In diesem Beitrag werden die Organisationsstrukturen, die Führungsstrukturen und Schnittstellen von Polizei und Rettungsdienst sowie deren Vorgehen während eines Einsatzes dargestellt, um so eine Verbesserung der inter- und intraorganisationalen Zusammenarbeit anzuregen.
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Autrey AW, Hick JL, Bramer K et al (2014) 3 Echo: concept of operations for early care and evacuation of victims of mass violence. Prehosp Disaster Med 29:421–428CrossRef Autrey AW, Hick JL, Bramer K et al (2014) 3 Echo: concept of operations for early care and evacuation of victims of mass violence. Prehosp Disaster Med 29:421–428CrossRef
2.
Zurück zum Zitat Bundesärztekammer (2009) Stellungnahme zu ärztlichen Sichtung Verletzter/Erkrankter bei Großschadenslagen/Katastrophen. Dtsch Arztebl 22:A 1162 Bundesärztekammer (2009) Stellungnahme zu ärztlichen Sichtung Verletzter/Erkrankter bei Großschadenslagen/Katastrophen. Dtsch Arztebl 22:A 1162
3.
Zurück zum Zitat Einav S, Feigenberg Z, Weissman C et al (2004) Evacuation priorities in mass casualty terror-related events: implications for contingency planning. Ann Surg 239:304–310CrossRef Einav S, Feigenberg Z, Weissman C et al (2004) Evacuation priorities in mass casualty terror-related events: implications for contingency planning. Ann Surg 239:304–310CrossRef
4.
Zurück zum Zitat Frykberg ER (2002) Medical management of disasters and mass casualties from terrorist bombings: how can we cope? J Trauma 53:201–212CrossRef Frykberg ER (2002) Medical management of disasters and mass casualties from terrorist bombings: how can we cope? J Trauma 53:201–212CrossRef
5.
Zurück zum Zitat Hossfeld B, Adams HA, Bohnen R et al (2017) Zusammenarbeit von Rettungskräften und Sicherheitsbehörden bei bedrohlichen Lagen. Anästh Intensivmed 58:573–583 Hossfeld B, Adams HA, Bohnen R et al (2017) Zusammenarbeit von Rettungskräften und Sicherheitsbehörden bei bedrohlichen Lagen. Anästh Intensivmed 58:573–583
6.
Zurück zum Zitat Hossfeld B, Josse F, Bohnen R et al (2015) TEMS – Taktische Medizin im Rahmen von Einsätzen der Strafverfolgungsbehörden. Notfallmed Up2date 10:33–44CrossRef Hossfeld B, Josse F, Bohnen R et al (2015) TEMS – Taktische Medizin im Rahmen von Einsätzen der Strafverfolgungsbehörden. Notfallmed Up2date 10:33–44CrossRef
7.
Zurück zum Zitat Jacobs LM, Wade DS, McSwain A et al (2013) The Hartford Consensus: THREAT, a medical disaster preparedness concept. J Am Coll Surg 217:947–953CrossRef Jacobs LM, Wade DS, McSwain A et al (2013) The Hartford Consensus: THREAT, a medical disaster preparedness concept. J Am Coll Surg 217:947–953CrossRef
8.
Zurück zum Zitat Kippnich M, Kowalzik B, Kippnich U et al (2017) Katastrophen- und Zivilschutz in Deutschland. Anasthesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 52:606–617CrossRef Kippnich M, Kowalzik B, Kippnich U et al (2017) Katastrophen- und Zivilschutz in Deutschland. Anasthesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 52:606–617CrossRef
9.
Zurück zum Zitat Thompson J, Rehn M, Lossius HM et al (2014) Risks to emergency medical responders at terrorist incidents: a narrative review of the medical literature. Crit Care 18:521–528CrossRef Thompson J, Rehn M, Lossius HM et al (2014) Risks to emergency medical responders at terrorist incidents: a narrative review of the medical literature. Crit Care 18:521–528CrossRef
10.
Zurück zum Zitat Wurmb T, Justice P, Dietz S et al (2017) Mögliche Qualitätsindikatoren und Einsatzmerkmale für rettungsdienstliche Einsätze bei Terroranschlägen oder anderen Bedrohungslagen – Eine Pilotstudie nach dem Würzburger Terroranschlag vom Juli 2016. Anaesthesist 66:404–411CrossRef Wurmb T, Justice P, Dietz S et al (2017) Mögliche Qualitätsindikatoren und Einsatzmerkmale für rettungsdienstliche Einsätze bei Terroranschlägen oder anderen Bedrohungslagen – Eine Pilotstudie nach dem Würzburger Terroranschlag vom Juli 2016. Anaesthesist 66:404–411CrossRef
Metadaten
Titel
Polizei und Rettungsdienst bei der Bewältigung lebensbedrohlicher Einsatzlagen
Unterschiedliche Strukturen – gemeinsames Vorgehen
verfasst von
Univ.-Prof. Dr. T. Wurmb
B. Hossfeld
G. Zoller
Publikationsdatum
15.05.2018
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Notfall + Rettungsmedizin / Ausgabe 7/2018
Print ISSN: 1434-6222
Elektronische ISSN: 1436-0578
DOI
https://doi.org/10.1007/s10049-018-0454-3

Weitere Artikel der Ausgabe 7/2018

Notfall + Rettungsmedizin 7/2018 Zur Ausgabe

Mitteilungen des GRC

Mitteilungen des GRC