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23.07.2019 | Politik | Nachrichten

Sachsen: Finanzierung der Pflegeausbildung steht

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Sachsen ist startklar für die neue generalistische Pflegeausbildung ab 2020. Die Ausbildungskosten finanziert künftig ein umlagefinanzierter Ausgleichsfonds, gab das Sächsische Sozialministerium bekannt.

Symbolbild © stockphoto-graf / stock.adobe

In den Sächsischen Ausbildungsfonds Pflegeberufe (SAFP) sollen alle Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser einzahlen. Das gilt unabhängig davon, ob sie selbst ausbilden oder nicht. Auch der Freistaat und die Pflegeversicherung beteiligen sich am Fonds. Daraus erhalten die Pflegeschulen dann im Schuljahr 2020/21 für jeden Schüler 7.650 Euro, im Jahr darauf 100 Euro mehr. Für die Ausbildungsbetriebe gibt es je nach Kostenaufwand für die Praxisanleitung eine Aufwandspauschale in Höhe von 8.100 beziehungsweise 7.550 Euro pro Schüler.

Gesundheitsministerin Barbara Klepsch sprach von einem „wichtigen Signal“ an alle Akteure in der Pflege. Es gehe darum, die Qualität in der Pflege zu steigern und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Organisiert und verwaltet wird der Ausbildungsfonds bei der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland. (ne)


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