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26.07.2019 | Politik | Nachrichten

Sachsen-Anhalt legt Ausbildungsbudgets fest

Auch in Sachsen-Anhalt steht die Finanzierung der neuen Pflegeausbildung. Die Verhandlungspartner haben sich auf die Budgets pro Schüler geeinigt. Das Geld soll aus einem Landesfonds kommen.

„Wir haben damit einen wichtigen Schritt getan", erklärte am Mittwoch Sozialministerin Petra Grimm-Benne in Magdeburg. Wie das Sozialministerium mitteilt, zahlen Land, Pflegeversicherung, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in einen Landesfonds ein. Für 2020 gibt es daraus pro Auszubildenden bis zu 7.950 Euro für die praktische und 7.875 Euro für die schulische Ausbildung. Im Folgejahr sollen es dann jeweils 100 Euro mehr pro Auszubildenden sein. In den Fonds sollen für 2020 bis zu 15 Millionen Euro fließen, 2021 verdoppelt sich die Summe auf ca. 30 Millionen Euro. Das Land beteiligt sich mit jeweils knapp neun Prozent an der Gesamtsumme.

Im Startjahr der neuen Pflegeausbildung geht die Landesregierung von 1.200 Auszubildenden aus. 2021 rechnet man mit 2.400 Pflegeschülern in zwei Ausbildungsjahren. (ne)

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