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23.09.2018 | Politik | Nachrichten

"PPR 2.0“ – unverzichtbar für eine sichere Personalausstattung

Eine am Patientenwohl orientierte Personalausstattung in der Pflege ist ohne ein geeignetes Tool zur Personalmessung nicht machbar. Darin ist sich ein breites Bündnis einig und fordert jetzt eine „PPR 2.0“.

Ein Bündnis aus Gewerkschaften, Pflege- und Sozialverbänden sowie Patientenvertretern hat letzte Woche die Politik aufgefordert, ein am tatsächlichen Pflegebedarf orientiertes Personalbemessungsinstrument zu entwickeln und verpflichtend einzuführen.

Der Deutsche Pflegerat (DPR), einer der Bündnispartner, unterstrich am Donnerstag noch einmal die Bedeutung eines solchen pflegewissenschaftlich fundierten Instruments. „Ein solches Tool ist unverzichtbares Kernstück einer am Patientenwohl ausgerichteten, evidenzbasierten Pflegepersonalausstattung“, erklärte DPR-Präsident Franz Wagner in Berlin.

Eine weiterentwickelte Pflegepersonal-Regelung – „PPR 2.0“ – bildet aus Sicht des Bündnisses die Basis für die Festlegung von sicheren Personaluntergrenzen und eine nachhaltige Verbesserung der Personalsituation in den Krankenhäusern. Das Instrument soll aber auch die Datengrundlage  für Budgetverhandlungen, transparente Qualitätsberichte sowie neue Ansätze in der Versorgungsforschung werden. (ne)

Die gemeinsame Forderung der Organisationen finden Sie hier

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