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12.09.2017 | Politik | Nachrichten

Laumann will Pflegeberufe aufwerten

Der nordrheinwestfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht sich für eine Aufwertung der Pflegeberufe aus. Dafür sei auch eine eigene Interessensvertretung der Berufsgruppe notwendig.

In einem Zeitungsinterview hat sich der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen, Karl- Josef Laumann (CDU), für eine eigene Interessenvertretung der Pflegeberufe in seinem Bundesland ausgesprochen. Dort wo über Pflege entschieden werde, sitze oftmals kein Vertreter aus der Pflege mit am Tisch, kritisierte er gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Pflegerichtlinien würden vor allem von Vertretern der Ärzte, Krankenkassen und Kliniken gemacht.

Konkrete Aussagen zur Struktur einer beruflichen Interessenvertretung machte Laumann nicht. Das sei alleine die Entscheidung der Pflegenden. Von einer solchen Interessenvertretung verspricht sich Laumann eine Weiterentwicklung des Berufsbildes und der Kompetenzen. Das Berufsbild müsse auch für mehr Abiturienten attraktiv werden. Rund 40 Prozent der Schulabgänger würden über eine Hochschulreife verfügen. (ne)

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