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02.06.2020 | Politik | Nachrichten

Verbände verleihen Forderungen mit Petition Nachdruck

Eine gemeinsame Stellungnahme  zum Internationalen Tag der Pflegenden  war der Auftakt. Jetzt haben die beteiligten 11 Pflegeorganisationen eine Online-Petition gestartet. Damit fordern sie die Politik „unmissverständlich“ zum Handeln auf.

Mit einer Online-Petition wollen 11 führende Pflegeorganisationen ihren am 12. Mai veröffentlichten Forderungen für eine grundsätzliche Weichenstellung in der Pflege Nachdruck verleihen.

Die Corona-Pandemie mache „wie im Brennglas deutlich“, wie unabdinglich eine angemessene Personalausstattung und Qualifikation in der Pflege für die Sicherung der Daseinsfürsorge sei, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.

Pflege sei nicht nur in Zeiten der Pandemie „systemrelevant“. Dafür würden Pflegende auch erwarten, dass die Rahmenbedingungen stimmen, ihr Beruf attraktiv und angesehen sei und auch mit angemessenem Gehalt und Entwicklungsmöglichkeiten ausgestaltet  werde.

Für zwei Monate ist die Petition öffentlich. Die initiierenden Organisationen hoffen sowohl auf Einzelunterstützer als auch auf weitere unterstützende Organisationen. Ziel sei es, „zeitnah“ in einen politischen Diskurs einzusteigen. (ne)

Folgende Pflegeorganisation haben die Petition ins Leben gerufen:

  • Bundespflegekammer
  • Dekanekonferenz Pflegewissenschaft
  • Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
  • Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft
  • Deutscher Pflegerat
  • European Academy of Nursing Science
  • Verband der Pflegedirektorinnen und Pflegedirektoren der Universitätskliniken und Medizinischen Hochschulen Deutschlands e.V. (VPU)
  • Netzwerk Pflegeforschung im VPU
  • sowie die Pflegekammern von Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.
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