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19.12.2018 | Politik | Nachrichten

Hessen: Gesundheitspakt geht in die nächste Runde

Die Hessische Landesregierung hat mit einem Bündnis von Partnerorganisationen ein neues Maßnahmenpaket für das Gesundheitswesen geschnürt. Der Gesundheitspakt 3.0 soll auch für mehr Fachkräfte in der Pflege sorgen.

Gesundheitspaket © HMSIDie hessische Landesregierung hat am Montag in Wiesbaden mit Vertretern aus Wissenschaft, Kommunalpolitik, Kassen, Wohlfahrtverbänden und Ärzteschaft den Gesundheitspakt 3.0 unterzeichnet. „Neue Themenschwerpunkte sind die Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen und der Pflege sowie die Stärkung der sektorenübergreifenden Versorgung“, erklärte Gesundheitsminister Stefan Grüttner in Wiesbaden. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen seien angesichts der demografischen Entwicklung groß.

Attraktivere Arbeitsbedingungen und Fachkräfteanwerbung im Ausland

Um den steigenden Bedarf an Pflegefachkräften zu sichern, setzen die Paktpartner einerseits auf bessere Arbeitsbedingungen und eine Stärkung der Beschäftigten. Ein neues Ausbildungsmarketing soll mehr junge Menschen für den Pflegeberuf begeistern. Darüber hinaus ist geplant, mehr Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben. Unterstützung soll dabei auch ein im Sommer gegründetes Beratungszentrum leisten: Das Zentrum zur Anwerbung und nachhaltigen Integration internationaler Pflege- und Gesundheitsfachkräfte (ZIP) hilft Pflegeeinrichtungen, die internationale Fachkräfte suchen, mit Beratungsangeboten und Veranstaltungen.

Auf der Agenda für die Jahre 2019 bis 2022 stehen weiterhin Maßnahmen gegen den Ärztemangel. Die sektorenübergreifende Versorgung soll auch mit Hilfe telemedizinischer Anwendungen verbessert werden. „Mit den im Gesundheitspakt 3.0 vereinbarten Initiativen sind wir gut aufgestellt, um zukunftsfeste Antworten für eine gute medizinische Versorgung zu geben“, zeigte sich Minister Grüttner überzeugt. (ne)

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