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01.03.2022 | Politik | Nachrichten

DBfK: Alles tun, um Krieg zu beenden

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Der DBfK verurteilt "den kriegerischen Angriff auf die Ukraine" auf Schärfste. Damit stellt sich der Verband hinter die Positionen des International Council of Nurses (ICN), der am Freitag auch den international verbrieften Schutz der Bevölkerung und von Gesundheitseinrichtungen einforderte.

© Aytac Unal / AA / picture allianceZuflucht: Kranke Kinder, viele mit Krebs, wurden in den Keller eines Kinderkrankenhauses in Kiev verlegt.

Der Berufsverband äußert auf seiner Webseite seine tiefe Sorge um die Gesundheit der Menschen in den betroffenen Kriegsgebieten und zeigt sich bestürzt über die dadurch ausgelöste humanitäre Krise: „Mit unseren Kolleginnen und Kollegen im Einsatz vor Ort fühlen wir uns solidarisch verbunden“, heißt es.

DBfK-Bundesgeschäftsführerin Bernadette Klapper erklärt: „Frieden und Freiheit sind die Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden“. Krieg wirke sich verheerend aus, verursache großes Leid und Gesundheitsschäden, die viele Jahre andauerten und noch in die folgenden Generationen wirkten.

Mit einem eindringlichen Appell richtet sich Klapper an die politisch Verantwortlichen und ruft dazu auf, „alles in ihrer Macht stehende zu tun“, um den Krieg zu beenden.

Wie DBfK-Präsidentin Christel Bienstein unterstreicht, schließt sich der Verband dem Aufruf von ICN-Präsidentin Pamela Cipriano an, den im internationalen Recht verbrieften Schutz der Bevölkerung und die Sicherheit von Gesundheitseinrichtungen und ihres Personals zu gewährleisten. „Der Zugang zur Gesundheitsversorgung und humanitärer Hilfe muss aufrechterhalten werden“, fordert Bienstein.

Weltweite Solidarität für die Kolleg*innen in der Ukraine

Von Seiten des ICN hieß es am Freitag, man sei in Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen in der betroffenen Region und unternehme alles, um Unterstützung und Solidarität anzubieten sowie die Nachrichten der Kolleg*innen mit der ganzen Welt zu teilen.

Die Nationalen Pflegeorganisationen, einschließlich der russischen, hätten unterstützende Nachrichten an die Kolleg*innen in der Ukraine geschickt. Die Präsidentin der Russischen Pflege Vereinigung, Valentina Sarkisova, teilte ihre Botschaft mit dem ICN. Wie die anderen Verbände weltweit sei man zutiefst besorgt um die Kolleg*innen in der „nächsten Nachbarschaft“. 

„Politik ist weit entfernt von Pflege und bewaffnete Konflikte sind das Gegenteil von unserer wichtigsten beruflichen Bestimmung“, erklärte Sarkisova. Mit der ganzen Welt hoffe man auf eine rasche Lösung aller Konflikte und eine Rückkehr zu einem normalen friedlichen Leben. Keine politische Konfrontation könne die Mission von Pflege beeinträchtigen. (ne)


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