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31.07.2018 | Politik | Nachrichten

Hohe Auszeichnung für Liliane Juchli

Schwester Liliane Juchli, die Schweizer Pionierin der Krankenpflege, wurde am 30. Juli mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Damit wurde ihr jahrzehntelanges Engagement rund um die Professionalisierung der Pflege gewürdigt.

Liliane Juchli © Deutsche Botschaft Bern

Generationen von Pflegefachkräften in Europa kennen sie und ihr Standardwerk für die Pflegeausbildung, die sogenannte „Juchli-Bibel“: Jetzt wurde die Schweizer Krankenschwester und Ordensschwester Liliane Juchli für ihre Pionierleistungen in der Professionalisierung der Pflege und für ihr unermüdliches, jahrzehntelanges Engagement in der deutschsprachigen Pflegeausbildung und -praxis mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Damit würdigt der Bundespräsident Persönlichkeiten, die sich in hervorragender Weise für das Gemeinwesen engagieren. Überreicht wurde der Orden durch den Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bern, Dr. Norbert Riedel. Seit ihrer Jugend habe Schwester Liliane Juchli sich für die Qualitätsentwicklung und -steigerung in der Kranken- und Behindertenpflege eingesetzt, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Botschaft in Bern. Als Krankenschwester, Lehrerin für Krankenpflege, Dozentin in der internationalen Weiterbildung und gefragte Referentin auf internationalen Kongressen habe sie in den vergangenen 60 Jahren neue Standards gesetzt. Sie entwickelte innovative Pflegemodelle und prägte die Entwicklung der Pflegepraxis maßgeblich mit.

Die alternde Gesellschaft ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen, und die Bereiche Pflege und Gesundheit nehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Dass dabei die Bedürfnisse des Menschen nicht aus dem Blick geraten, sei auch ein Verdienst von Schwester Liliane Juchli.