34. Pharmakologische Behandlung der multiplen Sklerose
- 2021
- OriginalPaper
- Buchkapitel
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Roland Seifert
- Prof. Dr. med. Friedemann Paul
- Erschienen in
- Arzneiverordnungs-Report 2021
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
Zusammenfassung
Auf einen Blick
Spektrum Zur Behandlung der multiplen Sklerose werden krankheitsmodifizierende Immuntherapeutika und symptomatisch wirkende Arzneistoffe eingesetzt. Die Verordnung von Beta-Interferonen für die Behandlung der schubförmig-remittierenden multiplen Sklerose geht seit Jahren zu Gunsten anderer Arzneistoffe (insbesondere Dimethylfumarat, Glatirameracetat und Teriflunomid) zurück. Den stärksten Verordnungsschub verzeichnet Ocrelizumab. Neu vertreten ist der sehr teure Immunmodulator Siponimod.
Als Muskelrelaxanzien (Antispastika) stehen Baclofen, Tizanidin und Botulinumtoxin bei der symptomatischen Behandlung der multiplen Sklerose im Vordergrund. Die Verordnungszahlen für das Cannabinoidpräparat Nabiximols sind deutlich angestiegen. Erstaunlicherweise wurden auch Muskelrelaxanzien mit unzureichender Beleglage (z. B. Chininsulfat, Methocarbamol, Pridinol) wie auch schon 2019 deutlich häufiger verordnet. Dies ist kritikwürdig.
Kosten Der weitaus größte Teil der Kosten entfällt auf die Immuntherapeutika.
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- Titel
- Pharmakologische Behandlung der multiplen Sklerose
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Roland Seifert
Prof. Dr. med. Friedemann Paul
- Copyright-Jahr
- 2021
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Buch
-
Arzneiverordnungs-Report 2021
Print ISBN: 978-3-662-63824-8
Electronic ISBN: 978-3-662-63825-5
Copyright-Jahr: 2021
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-662-63825-5_34
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