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05.08.2020 | Pflegerat | Nachrichten

Strategieplan zur Digitalisierung

Um die Entwicklung digitaler Lösungen voranzutreiben, hat sich ein Verbändebündnis zur „Digitalisierung in der Pflege“ gegründet. Das Bündnis hat die zentralen Handlungsfelder in einem gemeinsamen Grundsatzpapier zusammengefasst und spricht sich für einen koordinierten Ansatz bei der Digitalisierung der Pflege aus.

Zentrales Ziel ist die Erarbeitung eines nationalen Strategieplans. Vorgeschlagen wird ein Kompetenzzentrum analog zum Health Innovation Hub (hih) des Bundesgesundheitsministeriums sowie ein interdisziplinäres Expertengremium, das verbindliche Standards und Leitlinien erarbeitet. Gefordert wird ein entschlossener Ausbau der zugrundeliegenden Infrastruktur: vom Breitbandausbau über ein Mobilfunknetz, mindestens im 4G-Standard, bis hin zur technischen Ausstattung in den Einrichtungen selbst.
Die Verbände propagieren die Einrichtung eines zentralen Innovationsfonds für digitale Innovationen in der Pflege. Ein besonderer Schwerpunkt sollte dabei auf Telemedizin und Telepflege und Smart-Homecare-Lösungen liegen. Aus Sicht des Bündnisses muss der Aufbau digitaler Kompetenzen stärker als bisher in die pflegerischen Ausbildungs-Curricula integriert und durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen befördert werden.
Getragen wird das Bündnis vom Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg), dem Deutschen Evangelischen Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP), dem Deutschen Pflegerat (DPR), dem Fachverband Informationstechnologie in Sozialwirtschaft und Sozialverwaltung (FINSOZ), dem Verband für Digitalisierung der Sozialwirtschaft (vediso) und dem Verband der diakonischen Dienstgeber Deutschland (VdDD). (how)

www.deutscher-pflegerat.de

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