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Grundlagen der Kommunikation für Gesundheitsberufe

Leitfaden für Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflege

Über dieses Buch

Dieses essential zeigt Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflegefachkräften, welche kommunikativen Kompetenzen für eine professionelle Kommunikation im Berufsalltag notwendig sind. Fokussiert, übersichtlich, unkompliziert und verständlich sind alle wesentlichen Aspekte abgedeckt, die für eine erfolgreiche Kommunikation mit Patienten, Klienten und Angehörigen wichtig sind. Im Mittelpunkt stehen die professionelle Gestaltung von Kommunikationssituationen, der gezielte Einsatz von Gesprächsführungstechniken und die Reflexion der Gespräche mit dem Einschätzungsbogen „Kommunikative Kompetenzen“.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Einleitung

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    Kommunikation steht im Gesundheitswesen im Mittelpunkt des beruflichen Alltags. Die Kommunikationssituationen mit Patienten, Klienten und Angehörigen, in Praxen, in Einrichtungen und im Krankenhaus stellen hohe Anforderungen an die kommunikativen Kompetenzen von Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflegefachkräften. Eine professionelle Kommunikation ist notwendig, damit Gespräche erfolgreich gelingen, denn dies sichert die Compliance und die Adhärenz von Patienten und Klienten. Wesentlich ist das Wissen über kommunikationstheoretische Grundlagen und die Reflexion der Gespräche, damit eine professionelle Kommunikation stattfinden kann.
  3. Kapitel 2. Kommunikation in den Gesundheitsberufen

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    In diesem Kapitel werden die Voraussetzungen und Elemente erläutert, die zu einer professionellen Kommunikation mit Patienten, Klienten und Angehörigen beitragen. Wesentlich sind die Gestaltung der Rahmenbedingungen, die eigene persönliche Haltung und die Orientierung am Patienten und seinen Bedürfnissen, denn dies prägt die Interaktion mit Patienten. Die ICF bringt durch die ganzheitliche Sichtweise, die Perspektive auf die Ressourcen und damit den Blick auf Stärken und Potenziale des Patienten. Im Beratungsgespräch erfolgt die gemeinsame Lösungssuche im Rahmen einer möglichst symmetrischen Kommunikation. Bei Patienten mit einer Sprachstörung ist es notwendig, das eigene Kommunikationsverhalten am Patienten und dessen Sprachstörung zu orientieren.
  4. Kapitel 3. Grundlagen für gelingende Gespräche

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    Die therapeutischen Grundhaltungen Empathie, Akzeptanz und Kongruenz ermöglichen den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum Patienten und sind die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Eine konstruktive Beziehung hat einen sehr großen Anteil am Gelingen der Kommunikation mit Patienten. Eine klare Gesprächsstruktur bietet Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Pflegefachkräften, sowohl bei der Vorbereitung, als auch im Gespräch selbst, eine Orientierung für den Ablauf des Gesprächs und erlaubt es alle relevanten Aspekte für ein erfolgreiches Gespräch zu berücksichtigen.
  5. Kapitel 4. Kommunikationsmodelle und ihr Einfluss auf die Interaktion

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    Verschiedene Kommunikationsmodelle werden erläutert, denn sie machen die Komplexität von Kommunikationsprozessen deutlich und ermöglichen die Analyse der Gespräche. Kommunikation erfolgt verbal, paraverbal und nonverbal. Informationen werden als Sachinhalt mitgeteilt, gleichzeitig vermittelt der Sender aber auch Gefühlsinhalte an den Gesprächspartner. Selbst wenn wir nichts sagen, kommunizieren wir. Die Metakommunikation ermöglicht es, mit dem Gesprächspartner die Gesprächssituation aus einer distanzierten Perspektive zu betrachten und auf diese Weise Missverständnisse zu klären.
  6. Kapitel 5. Gesprächsführungstechniken

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    Gesprächsführungstechniken, wie das Aktive Zuhören, das Paraphrasieren von Inhalten und das Verbalisieren von Gefühlen des Gesprächspartners, dienen zur Verständnissicherung in den verschiedenen Kommunikationssituationen mit Patienten, Klienten und Angehörigen. Fragen sind ebenfalls ein wesentliches Mittel der Gesprächsführung und können Kontakt herstellen, Sachverhalte strukturieren und Gespräche lenken. Abhängig vom Ziel, können Fragen im Gespräch geschlossen, offen oder lösungsorientiert formuliert werden. Eine klare Kommunikation, bei der Informationen strukturiert, prägnant und anschaulich formuliert werden, verringert Missverständnisse. Körpersprache, Stimmklang und Sprechweise beeinflussen Gespräche nachhaltig und sind von hoher Relevanz für das Gelingen von Gesprächen.
  7. Kapitel 6. Therapeutische Kommunikation mit Patienten

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    Feedback ist in der Interaktion mit Patienten und Klienten ein wichtiges Instrument. Patienten und Klienten können anhand von Feedback ihr Verhalten oder die Umsetzung einer Übung in Behandlungen und Therapien gezielt verändern. Konstruktives Feedback motiviert und unterstützt den Lernprozess. Beim Geben von Feedback ist es wichtig, Beobachtungen konkret zu nennen, Wertungen und Interpretationen zu vermeiden und das Feedback als Ich-Botschaft zu formulieren. Der Feedback-Empfänger sollte zuhören und das Feedback ohne Rechtfertigung annehmen, denn es ermöglicht einen Abgleich zwischen Selbstbild und Fremdbild.
  8. Kapitel 7. Reflexion von kommunikativen Kompetenzen

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    Dieses Kapitel enthält den von der Autorin entwickelten Einschätzungsbogen „Kommunikative Kompetenzen“ mit seinen fünf Bausteinen: Therapeutische Haltung, Gesprächsstruktur, Kommunikationsmodelle und ihre Anwendung, Gesprächsführungstechniken und Therapeutische Kommunikation. Der Einschätzungsbogen ermöglicht Ihnen sich Kommunikationsprozesse bewusst zu machen und Ihre Gespräche anhand von Fragen, gezielt zu reflektieren und zu analysieren. Mit der Auswertungsskala können Sie Ihre kommunikativen Kompetenzen in den fünf Themenbereichen beurteilen, und damit den persönliches Entwicklungsstand sowie den möglichen weiteren Entwicklungsbedarf im Bereich Kommunikation einschätzen.
  9. Kapitel 8. Transfer in den Alltag – eine Checkliste

    Ursula Herter-Ehlers
    Zusammenfassung
    Mit der Checkliste bekommen Sie konkrete Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung von Kommunikationssituationen mit Patienten, Klienten und Angehörigen. Anhand von Fragen zu den fünf Themenbereichen des Einschätzungsbogens „Kommunikative Kompetenzen“, Therapeutische Haltung, Gesprächsstruktur, Kommunikationsmodelle und ihre Anwendung, Gesprächsführungstechniken und Therapeutische Kommunikation, können Sie Gespräche gezielt vorbereiten und alle wesentlichen Aspekte für das Gelingen der Kommunikation erfolgreich berücksichtigen.
  10. Backmatter

Titel
Grundlagen der Kommunikation für Gesundheitsberufe
Verfasst von
Ursula Herter-Ehlers
Copyright-Jahr
2021
Electronic ISBN
978-3-658-35421-3
Print ISBN
978-3-658-35420-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-35421-3

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