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Patientenorientierte Beratung in der Pflege

Leitfäden und Fallbeispiele

Über dieses Buch

Gut beraten!

Dieses Buch richtet sich an Pflegende in stationären und ambulanten Einrichtungen sowie Beratungsstellen, Praxisanleiter und weitere Gesundheitsfachberufe und bietet konkrete Anleitung für eine kompetente und gelungene Beratung.

Patienten, die wichtige Behandlungsfragen „zwischen Tür und Angel“ stellen, der Zeitdruck bei der Arbeit oder eine angemessene Kommunikation bei Lebensveränderungen durch chronische Erkrankungen, sind besondere Herausforderungen im Pflegealltag. Hier bieten die erfahrenen Autoren konkrete Hilfestellung und gehen dabei auch auf einzelne Faktoren wie die Emotionen der Beteiligten, die äußeren Umstände oder die Haltung des Beraters ein. Lernen Sie zielführende Gesprächstechniken und Beratungsleitfäden und werden Sie souverän im Anleiten und Informieren Ihrer Patienten.

So gelingt strukturierte Beratung und Ihr Patient ist gut aufgeklärt!

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Grundlagen der Kommunikation und Beratung

    1. Frontmatter

    2. 1. Grundlagen der Kommunikation

      Dirk Strackbein, Christine von Reibnitz, Katja Sonntag
      Zusammenfassung
      Kommunikation bedeutet weit mehr als gesprochene Worte, sondern beinhaltet auch nonverbale und paraverbale Elemente. Diese haben für die Verständigung sogar einen weit höheren Stellenwert als verbale Äußerungen.
    3. 2. Grundlagen der Beratung

      Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
      Zusammenfassung
      Der Erfolg jeder medizinischen oder pflegerischen Maßnahme hängt eng zusammen mit einer gelungenen Beratung, daher ist nicht nur eine Patientenzentrierung, sondern vielmehr eine Patientenorientierung als Grundlage erforderlich. Grundhaltungen wie Toleranz, Offenheit, Authentizität und Empathie sollen den Beratungsprozess bestimmen.
    4. 3. Beratungsansätze

      Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
      Zusammenfassung
      Sowohl die lösungsorientierte Beratung nach Bamberger als auch die patientenzentrierte Beratung nach Rogers sind geeignete Beratungsansätze, welche von Pflegekräften und Ärzten bei der Beratung von Patienten, Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen genutzt werden können. Ohne Compliance und Adherence beim Patienten zu erreichen, führen geplante Therapien häufig nicht zum gewünschten Erfolg.
    5. 4. Beratung als Form der Kommunikation

      Dirk Strackbein, Christine von Reibnitz, Katja Sonntag
      Zusammenfassung
      Beratung als eine zielgerichtete Form der Kommunikation kann nur gelingen, wenn neue Erkenntnisse aus der Neurokommunikation berücksichtigt werden. Patienten erleben eine Beratungssituation nur dann als positiv, wenn ihr limbisches System positive Emotionen mit der Situation verbindet sowie möglichst eine intrinsische Motivation für eine Veränderung vorhanden ist.
    6. 5. Die Rolle der Beratung in der Pflege

      Katja Sonntag, Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein
      Zusammenfassung
      In den letzten Jahren ist der Stellenwert der Beratung in der Pflege immer weiter gewachsen, dies zeigt sich unter anderem in den nationalen Expertenstandards in der Pflege als auch in den Novellierungen der Gesetze zur Altenpflege- und Krankenpflegeausbildung. Eine gelungene Praxisanleitung und Fort- und Weiterbildungsangebote sind erforderlich, um eine qualitativ hochwertige Beratung durchführen zu können.
  3. Beratung – ein interaktiver Prozess

    1. Frontmatter

    2. 6. Der Beratungsprozess

      Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
      Zusammenfassung
      Die Beratung als dialogischer und zielgerichteter Prozess läuft immer in einzelnen Phasen ab, unabhängig vom gewählten Beratungsansatz. Entsprechend der „cognitive load theory“ ist es für einen gelungenen Prozess besonders wichtig, das vorhandene Wissen des zu Beratenden zu kennen sowie diesen nicht mit zu vielen Informationen zu überfordern.
    3. 7. Gesprächstechniken in der Beratung

      Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
      Zusammenfassung
      Auch wenn ein Beratungsgespräch nie vollständig vorhersehbar und planbar ist, erleichtern einige Gesprächstechniken die Steuerung des Beratungsprozesses. Das NURSE-Modell dient dem Umgang mit Emotionen, WWSZ-Techniken sowie das EWE-Prinzip und der Realitäten- oder Ideenkellner geben dem Patienten ausreichend Raum für seine Anliegen und Bedürfnisse.
    4. 8. Beratungssettings

      Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein, Katja Sonntag
      Zusammenfassung
      Das Beratungssetting, welches innere und äußere Faktoren sowie auch die anwesenden Personen umfasst, hat einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Beratung. Eine Beratung auf Augenhöhe in einer ruhigen Atmosphäre und positiver innerer Haltung des Beraters hat hier die besten Voraussetzungen auf Erfolg.
    5. 9. Haltung und Rollen in der Beratung

      Katja Sonntag, Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein
      Zusammenfassung
      Da in den vergangenen Jahren dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten ein immer größerer Stellenwert eingeräumt wurde, soll heutzutage der gut informierte Patient selbst über Art und Umfang seiner Behandlungen entscheiden. Dies setzt eine umfassende Aufklärung und möglichst symmetrische Beratung voraus, wobei der Berater die individuelle Situation sowie die Wünsche und Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen muss.
    6. 10. Der „schwierige“ Patient in der Beratung – welche Motive oder Handlungsmuster stecken dahinter?

      Katja Sonntag, Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein
      Zusammenfassung
      Immer wieder kommt es zu Problemen, welche den Erfolg des Beratungsprozesses gefährden. Teilweise sind Patienten durch die Fülle an zur Verfügung stehenden Informationen und den Anspruch auf autonome Entscheidungen überfordert, auf der anderen Seite kommt es immer wieder zu Missverständnissen bei der Kommunikation bis hin zu aggressivem Verhalten, dem mit bestimmten Gesprächstechniken entgegengewirkt werden kann.
  4. Erfolgreiche, patientenorientierte Beratung in verschiedenen Fallbeispielen

    1. Frontmatter

    2. 11. Beratung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen

      Katja Sonntag
      Zusammenfassung
      Ca. 1,4 Millionen Menschen sind in Deutschland an einer Demenz erkrankt, die Diagnose bedeutet für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld einen Schock und löst häufig eine Krisensituation aus. Das Fallbeispiel zeigt einen erfolgreichen Beratungsprozess für Menschen mit Demenz selbst und ihr soziales Umfeld.
    3. 12. Beratung von Menschen mit chronischen Wunden

      Anette Skowronsky, Christine von Reibnitz
      Zusammenfassung
      Etwa 2 Millionen Menschen leiden in Deutschland an chronischen Wunden, deren Behandlung ein langwieriger und kostenintensiver Prozess ist. In den 3 Fallbeispielen wird eine erfolgreiche Beratung bei einem Dekubitus, einem Ulcus cruris venosum sowie dem diabetischen Fußsyndrom geschildert.
    4. 13. Beratung von Menschen mit Diabetes mellitus

      Katja Sonntag
      Zusammenfassung
      Etwa 7–8% der Erwachsenen in Deutschland sind an einem Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 erkrankt. Das Fallbeispiel zeigt einen gelungenen Beratungsprozess bei einem Diabetes mellitus Typ 2.
    5. 14. Beratung von Patienten mit chronischen Schmerzen

      Christine von Reibnitz, Katja Sonntag
      Zusammenfassung
      Chronische Schmerzen bedeuten eine besondere Belastung für die Betroffenen, daher werden hier besondere Anforderungen an die Beratung gestellt. Das Fallbeispiel zeigt ganz praktisch eine gelungene Beratung unter Berücksichtigung spezieller Gesprächstechniken.
    6. 15. Das Beratungsgespräch in der Praxisanleitung – Vermittlung von Fähigkeiten an die Auszubildenden

      Katja Sonntag
      Zusammenfassung
      Auszubildende der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege müssen im Rahmen ihrer Ausbildung umfangreiche Beratungskompetenzen entwickeln, um nach Abschluss ihrer Ausbildung Patienten, Pflegebedürftige und Angehörige gut beraten zu können. Das Fallbeispiel schildert die Vermittlung von Beratungskompetenzen im Rahmen der Praxisanleitung.
  5. Backmatter

Titel
Patientenorientierte Beratung in der Pflege
Herausgegeben von
Christine von Reibnitz
Katja Sonntag
Dirk Strackbein
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-53028-3
Print ISBN
978-3-662-53027-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-53028-3

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