Skip to main content
main-content

2017 | Pflegepraxis | Buch

Patientenorientierte Beratung in der Pflege

Leitfäden und Fallbeispiele

herausgegeben von: Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

insite
SUCHEN

Über dieses Buch

Gut beraten!

Dieses Buch richtet sich an Pflegende in stationären und ambulanten Einrichtungen sowie Beratungsstellen, Praxisanleiter und weitere Gesundheitsfachberufe und bietet konkrete Anleitung für eine kompetente und gelungene Beratung.

Patienten, die wichtige Behandlungsfragen „zwischen Tür und Angel“ stellen, der Zeitdruck bei der Arbeit oder eine angemessene Kommunikation bei Lebensveränderungen durch chronische Erkrankungen, sind besondere Herausforderungen im Pflegealltag. Hier bieten die erfahrenen Autoren konkrete Hilfestellung und gehen dabei auch auf einzelne Faktoren wie die Emotionen der Beteiligten, die äußeren Umstände oder die Haltung des Beraters ein. Lernen Sie zielführende Gesprächstechniken und Beratungsleitfäden und werden Sie souverän im Anleiten und Informieren Ihrer Patienten.

So gelingt strukturierte Beratung und Ihr Patient ist gut aufgeklärt!

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen der Kommunikation und Beratung

Frontmatter
1. Grundlagen der Kommunikation
Zusammenfassung
Kommunikation bedeutet weit mehr als gesprochene Worte, sondern beinhaltet auch nonverbale und paraverbale Elemente. Diese haben für die Verständigung sogar einen weit höheren Stellenwert als verbale Äußerungen.
Dirk Strackbein, Christine von Reibnitz, Katja Sonntag
2. Grundlagen der Beratung
Zusammenfassung
Der Erfolg jeder medizinischen oder pflegerischen Maßnahme hängt eng zusammen mit einer gelungenen Beratung, daher ist nicht nur eine Patientenzentrierung, sondern vielmehr eine Patientenorientierung als Grundlage erforderlich. Grundhaltungen wie Toleranz, Offenheit, Authentizität und Empathie sollen den Beratungsprozess bestimmen.
Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
3. Beratungsansätze
Zusammenfassung
Sowohl die lösungsorientierte Beratung nach Bamberger als auch die patientenzentrierte Beratung nach Rogers sind geeignete Beratungsansätze, welche von Pflegekräften und Ärzten bei der Beratung von Patienten, Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen genutzt werden können. Ohne Compliance und Adherence beim Patienten zu erreichen, führen geplante Therapien häufig nicht zum gewünschten Erfolg.
Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
4. Beratung als Form der Kommunikation
Zusammenfassung
Beratung als eine zielgerichtete Form der Kommunikation kann nur gelingen, wenn neue Erkenntnisse aus der Neurokommunikation berücksichtigt werden. Patienten erleben eine Beratungssituation nur dann als positiv, wenn ihr limbisches System positive Emotionen mit der Situation verbindet sowie möglichst eine intrinsische Motivation für eine Veränderung vorhanden ist.
Dirk Strackbein, Christine von Reibnitz, Katja Sonntag
5. Die Rolle der Beratung in der Pflege
Zusammenfassung
In den letzten Jahren ist der Stellenwert der Beratung in der Pflege immer weiter gewachsen, dies zeigt sich unter anderem in den nationalen Expertenstandards in der Pflege als auch in den Novellierungen der Gesetze zur Altenpflege- und Krankenpflegeausbildung. Eine gelungene Praxisanleitung und Fort- und Weiterbildungsangebote sind erforderlich, um eine qualitativ hochwertige Beratung durchführen zu können.
Katja Sonntag, Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein

Beratung – ein interaktiver Prozess

Frontmatter
6. Der Beratungsprozess
Zusammenfassung
Die Beratung als dialogischer und zielgerichteter Prozess läuft immer in einzelnen Phasen ab, unabhängig vom gewählten Beratungsansatz. Entsprechend der „cognitive load theory“ ist es für einen gelungenen Prozess besonders wichtig, das vorhandene Wissen des zu Beratenden zu kennen sowie diesen nicht mit zu vielen Informationen zu überfordern.
Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
7. Gesprächstechniken in der Beratung
Zusammenfassung
Auch wenn ein Beratungsgespräch nie vollständig vorhersehbar und planbar ist, erleichtern einige Gesprächstechniken die Steuerung des Beratungsprozesses. Das NURSE-Modell dient dem Umgang mit Emotionen, WWSZ-Techniken sowie das EWE-Prinzip und der Realitäten- oder Ideenkellner geben dem Patienten ausreichend Raum für seine Anliegen und Bedürfnisse.
Christine von Reibnitz, Katja Sonntag, Dirk Strackbein
8. Beratungssettings
Zusammenfassung
Das Beratungssetting, welches innere und äußere Faktoren sowie auch die anwesenden Personen umfasst, hat einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg der Beratung. Eine Beratung auf Augenhöhe in einer ruhigen Atmosphäre und positiver innerer Haltung des Beraters hat hier die besten Voraussetzungen auf Erfolg.
Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein, Katja Sonntag
9. Haltung und Rollen in der Beratung
Zusammenfassung
Da in den vergangenen Jahren dem Selbstbestimmungsrecht des Patienten ein immer größerer Stellenwert eingeräumt wurde, soll heutzutage der gut informierte Patient selbst über Art und Umfang seiner Behandlungen entscheiden. Dies setzt eine umfassende Aufklärung und möglichst symmetrische Beratung voraus, wobei der Berater die individuelle Situation sowie die Wünsche und Bedürfnisse des Patienten berücksichtigen muss.
Katja Sonntag, Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein
10. Der „schwierige“ Patient in der Beratung – welche Motive oder Handlungsmuster stecken dahinter?
Zusammenfassung
Immer wieder kommt es zu Problemen, welche den Erfolg des Beratungsprozesses gefährden. Teilweise sind Patienten durch die Fülle an zur Verfügung stehenden Informationen und den Anspruch auf autonome Entscheidungen überfordert, auf der anderen Seite kommt es immer wieder zu Missverständnissen bei der Kommunikation bis hin zu aggressivem Verhalten, dem mit bestimmten Gesprächstechniken entgegengewirkt werden kann.
Katja Sonntag, Christine von Reibnitz, Dirk Strackbein

Erfolgreiche, patientenorientierte Beratung in verschiedenen Fallbeispielen

Frontmatter
11. Beratung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen
Zusammenfassung
Ca. 1,4 Millionen Menschen sind in Deutschland an einer Demenz erkrankt, die Diagnose bedeutet für die Betroffenen und ihr soziales Umfeld einen Schock und löst häufig eine Krisensituation aus. Das Fallbeispiel zeigt einen erfolgreichen Beratungsprozess für Menschen mit Demenz selbst und ihr soziales Umfeld.
Katja Sonntag
12. Beratung von Menschen mit chronischen Wunden
Zusammenfassung
Etwa 2 Millionen Menschen leiden in Deutschland an chronischen Wunden, deren Behandlung ein langwieriger und kostenintensiver Prozess ist. In den 3 Fallbeispielen wird eine erfolgreiche Beratung bei einem Dekubitus, einem Ulcus cruris venosum sowie dem diabetischen Fußsyndrom geschildert.
Anette Skowronsky, Christine von Reibnitz
13. Beratung von Menschen mit Diabetes mellitus
Zusammenfassung
Etwa 7–8% der Erwachsenen in Deutschland sind an einem Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 erkrankt. Das Fallbeispiel zeigt einen gelungenen Beratungsprozess bei einem Diabetes mellitus Typ 2.
Katja Sonntag
14. Beratung von Patienten mit chronischen Schmerzen
Zusammenfassung
Chronische Schmerzen bedeuten eine besondere Belastung für die Betroffenen, daher werden hier besondere Anforderungen an die Beratung gestellt. Das Fallbeispiel zeigt ganz praktisch eine gelungene Beratung unter Berücksichtigung spezieller Gesprächstechniken.
Christine von Reibnitz, Katja Sonntag
15. Das Beratungsgespräch in der Praxisanleitung – Vermittlung von Fähigkeiten an die Auszubildenden
Zusammenfassung
Auszubildende der Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege müssen im Rahmen ihrer Ausbildung umfangreiche Beratungskompetenzen entwickeln, um nach Abschluss ihrer Ausbildung Patienten, Pflegebedürftige und Angehörige gut beraten zu können. Das Fallbeispiel schildert die Vermittlung von Beratungskompetenzen im Rahmen der Praxisanleitung.
Katja Sonntag
Backmatter
Metadaten
Titel
Patientenorientierte Beratung in der Pflege
herausgegeben von
Christine von Reibnitz
Katja Sonntag
Dirk Strackbein
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-662-53028-3
Print ISBN
978-3-662-53027-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-53028-3