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16.12.2020 | Pflegemanagement | Nachrichten

Personalmanagement: Arbeitgeber müssen sich ins Zeug legen

Wie Nachwuchskräfte für den Pflegeberuf begeistert werden können, ist ein „Dauerthema“. Über Werte, Anforderungen und das Zusammenspiel der Generationen sprachen wir mit Joachim Prölß, Personalvorstand am Universitätsklinikum Hamburg (UKE).

Pflege © UKE

Über attraktive Arbeitsbedingungen wird in der Pflege seit langem diskutiert. Und eines ist klar: Wer neue Mitarbeitende gewinnen und die vorhandenen halten will, muss sich im Wettbewerb um Fachkräfte etwas einfallen lassen. Mitarbeitermotivation ist eines der Stichworte. Doch wen motiviert was? Werte, Vorstellungen und Lebenssituationen von Menschen spielen hier eine Rolle. Und die können in der Generation Y und Z ganz anders sein als beispielsweise in der Generation der „Babyboomer“ – eine Herausforderung (nicht nur) für das Personalmanagement.

Wünsche und Vorstellungen unter einen Hut bringen

Das Universitätsklinikum in Hamburg (UKE) betreibt ein recht offensives Marketing. „In einem rein Arbeitnehmer-dominierten Arbeitsmarkt müssen sich Arbeitgeber bei der Personalgewinnung viel mehr ins Zeug legen als früher“, ist UKE-Personalvorstand Joachim Prölß überzeugt. Er setzt dabei auf Führung und Entwicklungsmöglichkeiten, die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit und die Gesundheit der Beschäftigten. Und er gesteht zu, dass es für Führungskräfte eine große Herausforderung ist, alle Wünsche und Befindlichkeiten der Mitarbeitenden unter einen Hut zu bekommen. Denn in einem Team arbeiten bisweilen Menschen aus vier Generationen. Da heißt es Kompromisse machen – schon bei der Personalgewinnung. Denn nach den Erfahrungen des UKE Personalvorstands sind die Anforderungen der jungen Fachkräfte generell gestiegen.

Dennoch ist Joachim Prölß überzeugt: „Mehrgenerationenteams sind eine Bereicherung für alle.“ (SK)

Das Interview mit Joachim Prölß gibt‘s in der neuen PflegeZeitschrift – und weitere spannende Themen rund um „Gute Arbeit“.

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