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15.11.2022 | Personalmanagement | Nachrichten

Uniklinik Würzburg

Pflegekräfte bestimmen selbst ihren Dienstplan

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Einen neuen Ansatz bei der Rekrutierung von Pflegekräften erprobt die Uniklinik Würzburg. Dabei werden Bewerber gefragt, wann sie wie viele Stunden arbeiten wollen. Ziel ist es, individuelle Dienstpläne zu ermöglichen.

© Angie Wolf / UKWDie Projektbeteiligten: Hubert Riedmann, Stationsleitung in der Herz-Thorax-Chirurgie (links), Cashanna Schöller, Leiterin des neuen Flex-Büros und Klinikpflegedienstleitung, und Pflegedirektor Marcus Huppertz freuen sich über den Start des Projekts.

Für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege startet das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) das Projekt „FLEX4UKW“. Dabei handelt es sich um einen alternativen Ansatz, um Arbeitskräfte für das UKW zu gewinnen. Die Pflegekräfte dürfen ihren Dienstplan frei gestalten. Das ermögliche individuell angepasste Arbeitszeiten und -umfänge, berichtet das UKW.

Im Rahmen des Projekts wurden die Pflegeschwerpunkte der UKW in Cluster aufgeteilt. Die verschiedenen Schwerpunkte ermöglichten den Kräften vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die sie passend zu ihren Qualifikationen und ihrem Interesse auswählen, so das UKW. „Im Mittelpunkt steht unser Versprechen an die neuen Kolleginnen: Du entscheidest!“, betont Marco Huppertz, Pflegedirektor am Universitätsklinikum Würzburg.

Das Projekt wähle dabei einen anderen Ansatz in der Rekrutierung als bisher: „Wir bieten nicht Stellen mit einer festen Stundenanzahl, sondern wir fragen: Wie viele Stunden möchtest du an welchen Tagen arbeiten? Und: Wo möchtest du arbeiten – in welchen Bereichen liegt deine Expertise, an welchem Arbeitsumfeld bist du interessiert? Für die bisherigen Stammteams auf den Stationen und in den Funktionsabteilungen bedeutet das: verlässliche Dienstpläne“, so Huppertz.

Bereits jetzt seien einige Bewerbungen eingegangen, obwohl die Kampagne erst starte, erzählt Cashanna Schöller, Klinikpflegedienstleitung an der UKW. „Damit können wir unser Ausfallmanagement völlig neu aufstellen und auch die Kolleginnen und Kollegen entlasten, die bisher mit mühseligem Abtelefonieren zum Einspringen aus dem Frei beschäftigt waren. Stattdessen können wir mit dem Flexteam Unterstützung vermitteln“, so Schöller. Das Projekt starte diese Woche und habe als langfristiges Ziel, 160 zusätzliche Vollzeitkräfte zu gewinnen. (sam)

Quelle:  Ärzte Zeitung

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