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10.10.2016 | Ausgabe 1/2017

HeilberufeScience 1/2017

Persönliche Notfallvorsorge bei angehenden akademischen Leitungskräften im Pflege- und Gesundheitswesen

Zeitschrift:
HeilberufeScience > Ausgabe 1/2017
Autor:
Jörg Klewer
Wichtige Hinweise
Hinweis zur Schreibweise: Zur Vereinfachung der Darstellung wurde, sofern notwendig, überwiegend nur die männliche Schreibweise verwendet. Diese schließt jedoch immer weibliche, männliche und weitere Personen gleichberechtigt ein.

Zusammenfassung

Einleitung/Zielstellungen

Bisherige Studien zur persönlichen Notfallvorsorge in der deutschen Bevölkerung haben gezeigt, dass sowohl das Wissen über Notfallsituationen als auch die getroffenen Maßnahmen zur persönlichen Notfallvorsorge nicht ausreichend sind. Daher sollte speziell für angehende Leitungskräfte im Pflege- und Gesundheitswesen in Deutschland deren persönliches Notfallvorsorgeverhalten untersucht werden.

Methodik

Mittels einer standardisierten anonymen Befragung wurden 90 angehende akademisch qualifizierte Leitungskräfte im Pflege- und Gesundheitswesen befragt (72 Frauen, 18 Männer). Der Fragebogen erfasste soziodemografische Daten und das Wissen zur persönlichen Notfallvorsorge sowie umgesetzte Maßnahmen.

Ergebnisse

Mehr als 75 % der Befragungsteilnehmer hatten sich noch nie intensiv mit persönlicher Notfallvorsorge beschäftigt. Als häufigste umgesetzte Maßnahmen wurden Vorräte an Kerzen und Hygieneartikeln sowie das Vorhandensein einer Hausapotheke genannt. Nur ein Teil verfügte über Trinkwasser- und Lebensmittelvorräte. Das richtige Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung im Gefahrenfall kannten nur 41 % und keiner konnte alle 6 W-Fragen einer Notfallmeldung nennen.

Diskussion/Schlussfolgerungen

Die ermittelten Defizite im persönlichen Notfallvorsorgeverhalten decken sich mit denen vorangehender Studien in der deutschen Bevölkerung. Somit stellt sich die Frage, inwieweit diese angehenden akademischen Leitungskräfte im Pflege- und Gesundheitswesen, die selber Defizite bei der persönlichen Notfallvorsorge zeigen, später in der Lage sein werden, für die anvertrauten Patienten bzw. Pflegebedürftigen eine adäquate Notfallversorgung zu organisieren.

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