Skip to main content
main-content

12.07.2021 | Pädiatrie | Online-Artikel

Babys vor Hitze schützen

print
DRUCKEN
insite
SUCHEN

Das Wetter ist momentan sehr wechselhaft, doch die nächste Hitzewelle ist schon wieder angekündigt. Vor hohen Außentemperaturen müssen neben Senioren vor allem Kinder und besonders Babys geschützt werden.

Baby Hitze © ZoneCreative / iStock

Babys schwitzen viel weniger als ältere Kinder oder Erwachsene. Daher sollte man sich merken: Je kleiner das Kind, desto länger braucht sein Körper, um sich an extreme Temperaturen anzupassen. Besonders gefährdet sind Kinder in Autos, die in direkter Sonne stehen, denn dort können Temperaturen auch mal auf mehr als 60 Grad Celsius steigen. Deshalb erklärt Prof. Dr. Hermann Josef Girschick, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Vivantes Klinikum im Friedrichshain (Berlin): „Babys gehören überhaupt nicht in die direkte Sonne. Wenn ein Kind schwitzt oder sich der Nacken des Babys zu warm anfühlt, sollten Eltern es an einen kühleren Ort bringen. Das Messen der Körpertemperatur kann hilfreich sein.“

Außerdem sollten Eltern dann auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr ihrer Kinder achten. „Bei hohen Außentemperaturen von 30 Grad Celsius oder mehr sollten Babys dann öfter gestillt werden oder ein Fläschchen bekommen. Ein Problem ist natürlich, dass kleine Kinder und Babys es uns nicht sagen können, wenn sie Kreislaufprobleme oder Kopfschmerzen haben. Ein Warnzeichen für zu wenig Flüssigkeit im Kinderkörper ist zum Beispiel wenig und gelblicher Urin beziehungsweise trockene Windeln“, so Prof. Girschick.

Vivantes.de

print
DRUCKEN