Die Weiterbildung „Pflege in der Onkologie“ ist seit Jahrzehnten ein zentraler Qualifikationsweg für Pflegefachpersonen. Ihre Ausgestaltung erfolgt heute im Spannungsfeld föderaler Regelungen, DKG-Empfehlungen und europäischer Standards. Mit dem Pflegeberufereformgesetz und dem BAPID-Modell rückt die Akademisierung in den Fokus: Bachelor- und Masterprogramme sollen langfristig die Fachweiterbildung ergänzen oder ablösen. Ziel ist eine evidenzbasierte, ganzheitliche Versorgung von Krebspatient*innen. Übergangslösungen wie die Anerkennung bestehender Fachweiterbildungsabschlüsse sind entscheidend, um Fachkräfte zu halten und die Qualität der Versorgung zu sichern.