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01.03.2021 | Onkologie | Rehabilitation | Ausgabe 3/2021

ProCare 3/2021

Kardiovaskuläre Fitness in der Onkologie

Bewegung und Sport reduzieren Nebenwirkungen und erhöhen die Selbstwirksamkeit

Zeitschrift:
ProCare > Ausgabe 3/2021
Autor:
Dr. Oliver Klassen
Wichtige Hinweise
* Aus Gründen der Lesbarkeit werden nicht geschlechtsbezogene Personenbezeichnungen benutzt. Es sind jedoch ausdrücklich alle Geschlechter gemeint.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt. O. Klassen, A. König und F. Braulke geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. S. von Haehling hat Beratungs- und/oder Vortragshonorare erhalten von Bayer, Boehringer Ingelheim, BRAHMS/Thermo Fisher, Chugai Pharma, Grünenthal, Helsinn, Novartis, Pharmacosmos, Respicardia, Roche, Servier und Vifor. Seine Arbeitsgruppe erhält Forschungsunterstützung vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), der Innovative Medicines Initiative — Join tUndertaking (IMI-JU 115621) sowie von Boehringer Ingelheim und Amgen.
Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.

Zusammenfassung

Hintergrund. Maligne Erkrankungen führen oft zu einem Rückgang der körperlichen Leistungsfähigkeit. Dies beinhaltet neben einer Beeinträchtigung des muskuloskeletalen Systems und Einschränkungen der kardiovaskulären Fitness auch psychogen beeinflusste Syndrome wie Fatigue oder Asthenie. Es ist bislang unklar, inwieweit körperliches Training diesen Einschränkungen entgegenwirken kann und wie dieses Training im individuellen Fall ausgestaltet werden sollte.
Ziel der Arbeit. Ziel dieser Arbeit ist es zu eruieren, ob körperliches Training bei Patienten mit Tumorerkrankung durchgeführt werden kann, wie dieses Training gestaltet werden sollte und welche Störungen oder unerwünschten Nebenwirkungen dabei günstig beeinflusst werden können.
Materialien und Methoden. In dieser Übersichtsarbeit wurden die aktuell verfügbaren Arbeiten zum Thema evaluiert und bezüglich ihrer Durchführbarkeit und Auswirkungen bei Patienten mit Krebserkrankungen eingeordnet.
Ergebnisse und Diskussion. Körperliches Training kann bei den meisten Patienten auch unter Therapie der malignen Grunderkrankung komplikationslos durchgeführt werden. Es wirkt sich positiv auf körperliche Leistungsfähigkeit, Herz-Kreislauf-Funktion, Wahrnehmung der eigenen Krebserkrankung und Gesamtbefinden aus. Idealerweise sollte körperliches Training beim Patienten mit Tumorerkrankung eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining beinhalten. Es sollte regelmäßig durchgeführt und in seiner Intensität langsam gesteigert werden. Die Art der körperlichen Aktivität sollte an die individuellen Bedürfnisse des Patienten angepasst sein, Besonderheiten der Krebserkrankung berücksichtigen und eine Gefährdung des Patienten ausschließen.
Schlussfolgerung. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass nahezu jedem Patienten mit maligner Erkrankung ein therapiebegleitendes körperliches Training angeboten werden sollte.

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