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24.11.2016 | Leitthema | Ausgabe 8/2016 Open Access

Notfall +  Rettungsmedizin 8/2016

Notfallmedizinischer Kennzahlen- und Benchmarkbericht Tirol

Ein Meilenstein

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 8/2016
Autoren:
B. Bernar, P. Kuhn, H. Kaiser, A. Neumayr, A. Schinnerl, M. Baubin
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Baubin, Innsbruck
H. Dormann, Fürth
H. Marung, Kiel

Zusammenfassung

Hintergrund

Qualitätsmanagement zielt auf die Erhöhung der Versorgungsqualität durch die Überprüfung konkreter Qualitätsmaßstäbe ab. Im Auftrag des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst (ÄLRD) Tirol wurde ein interner „Kennzahlenbericht zum prähospitalen Notfallprozess 2013 (KZB)“ und in Folge der Erste Tiroler NEF-Benchmarkbericht 1. Hj 2015 (BB) erstellt. Ziel war, die Validität zu überprüfen, Abweichungen zu erkennen, einzelne Parameter tiefgründiger zu untersuchen sowie den BB unter den Notarztstützpunkten zu kommunizieren.

Methode

NEF-relevante einsatztaktische Intervalle und medizinische Qualitätsindikatoren (QI) zwischen KZB und BB wurden ausgewertet und verglichen. Die QI wurden gegenübergestellt und auf relevante Abweichungen überprüft. Unter Annahme einer 10 % Dokumentationsschwäche sowie weiterer Faktoren wurden Zielerreichungsgrade für die QI vorgegeben.

Ergebnisse

Zwischen KZB und BB bei dokumentiertem Symptom-Onset und bei „Blutzucker gemessen“ bei Schlaganfall (Stroke) ergab sich eine 5 % Abweichung. Wenn die Versorgungszeit am Notfallort bei ACS (akutes Koronarsyndrom) länger war, dann war das auch bei Schlaganfall so.

Schlussfolgerung

ACS-Versorgungszeiten sind länger als bei Schlaganfall, da mehr ärztliche Aufgaben anfallen. Unklar ist, warum die Reihung der Stützpunkte nach Versorgungszeit im 50er- nicht mit der im 90er-Perzentil korreliert.
Literatur
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