Wissen einfach auffrischen Fachbeiträge zum Thema „Stillen“
- 09.10.2023
- News Hebammen
- Nachrichten
Anfang Oktober fand die 32. Weltstillwoche statt – dieses Mal zum Thema „Stillen und Beruf“. Um für die vielen Fragen von werdenden Eltern gewappnet zu sein, brauchen Hebammen fundierte Kenntnisse zu Stillproblemen, Ernährung & Co. Spannende Artikel aus HebammenWissen unterstützen den Lernprozess.
Wenn es ums Stillen geht, sind Hebammen oft die ersten Ansprechpartnerinnen für Frauen, die Unterstützung und Antworten suchen. Doch nicht immer ist man auf dem aktuellen Stand oder sicher, was zu tun ist. In den letzten vier Jahren hat auch HebammenWissen viele Fachbeiträge zum Thema „Stillen“ veröffentlicht, mit denen das eigene Wissen schnell aufgefrischt werden kann. Eine kleine Auswahl haben wir anlässlich der diesjährigen Weltstillwoche hier für Sie zusammengestellt (nach kostenfreier Registrierung):
- Um einen guten Stillstart zu ermöglichen, sollte schon während der Schwangerschaft eine umfassende Beratung und Anamnese stattfinden. Dann kann auch bei komplexen Problemen und möglichen Erkrankungen in der Stillzeit geholfen werden.
- Trotz bekannter positiver Auswirkungen für gestillte Kinder und ihre Mütter, sind die meisten Länder hinsichtlich ihrer Stillquote weit von offiziellen Empfehlungen entfernt. Was sind die Gründe?
- Bei der Diagnose Lippen-Kiefer-Gaumenspalte wenden sich werdende Eltern mit ihren Sorgen und Fragen häufig an Hebammen. Umfangreiches Fachwissen in Bezug auf die unterschiedlichen Spaltformen und die damit verbundenen Möglichkeiten der Ernährung des Neugeborenen kann Eltern Sicherheit vermitteln.
- Anhaltende oder unlösbare Brustprobleme mit Schmerzen führen häufig dazu, dass Mütter das Stillen vorzeitig beenden. Als schnelle Abhilfe können einfache, entstauende Bewegungsabläufe den Lymphabfluss fördern und Verspannungen lösen.
- Stillen ist eine wichtige Präventionsmaßnahme für Frauen nach einem Gestationsdiabetes, um dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 entgegen zu wirken. Je länger die Stilldauer, desto größer die Vorteile für Mutter und Kind
- Brustentzündungen und gestaute Milchgänge sind in der Berufspraxis einer Hebamme leider an der Tagesordnung. Sie schränken das Wohlbefinden der betroffenen Wöchnerin stark ein und beeinflussen damit auch die Versorgung des Neugeborenen. Professionelle Soforthilfe, die sich an evidenzbasierten Qualitätskriterien orientiert, ist dann angezeigt.
- Stillende Frauen brauchen keinen speziellen Ernährungsplan, sie sollten einfach ausgewogen essen, um sich und ihr Kind ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen. Worauf Hebammen bei der Begleitung der Frauen hinweisen sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.