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Findet Dokumente, in denen beide Begriffe in beliebiger Reihenfolge innerhalb von maximal n Worten zueinander stehen. Empfehlung: Wählen Sie zwischen 15 und 30 als maximale Wortanzahl (z.B. NEAR(hybrid, antrieb, 20)).
Findet Dokumente, in denen der Begriff in Wortvarianten vorkommt, wobei diese VOR, HINTER oder VOR und HINTER dem Suchbegriff anschließen können (z.B., leichtbau*, *leichtbau, *leichtbau*).
Die schwere Hypertonie ist ein zentraler Treiber für schwerwiegende unerwünschte Ereignisse und kardiovaskuläre Komplikationen bei Schwangeren. Der Grund ist ein nicht oder nur unzureichend medikamentös eingestellter Blutdruck. Ein frühzeitiges Screening und Prävention sind daher immanent.
Adipositas in Schwangerschaft und Stillzeit ist eine wachsende Herausforderung. Neue Erkenntnisse zeigen, wie stark Lebensstil, Ernährung und das Darmmikrobiom mit Risiken wie Frühgeburtlichkeit, Präeklampsie oder postpartalen Blutungen verknüpft sind. Eine frühzeitige, sensible Beratung zu Bewegung, Ernährung und Stillen ist zentral, um Familien nachhaltig zu stärken und Gesundheitsrisiken zu reduzieren.
Die Geburt eines Kindes gilt als zutiefst positives Ereignis – und kann doch für viele Frauen zur Grenzerfahrung werden. Rund jede zweite erlebt sie subjektiv als traumatisch. Wie sich Traumatisierungen vermeiden lassen, erläuterte Professorin Dr. med. Kerstin Weidner aus Dresden auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.
Der nichtinvasive Pränataltest (NIPT) auf Trisomie 13, 18 und 21 ist seit 2022 Kassenleistung, wenn ein entsprechender Verdacht besteht oder die Unwissenheit die Schwangere belastet. In der Praxis wird er jedoch deutlich häufiger eingesetzt. Wie gelingt ein verantwortungsvoller Umgang?
Im gesellschaftlichen und politischen Diskurs um die Geburtenentwicklung geht es selten um belastende Erfahrungen wie Fehlgeburten oder ausbleibende Schwangerschaften. Doch davon ist laut der aktuellen Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Deutschland etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter betroffen.
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat am 19. März Anforderungen an Strukturen und Prozesse einer durchgängig hebammengeleiteten Betreuung von Geburten im Krankenhaus beschlossen. An der Erarbeitung der Richtlinie waren die maßgeblichen Hebammenberufsverbände beteiligt.
Ein neues Geburtshaus in Trier befindet sich in einem Rechtsstreit: Ein Nachbar reichte Klage ein, weil ihn die lauten Schreie Gebärender störten. Nun darf das Geburtshaus eines seiner beiden Räume nicht mehr für Geburten nutzen. Nicht nur der Umstand an sich ist für die Einrichtung eine verheerend – auch wirtschaftlich steht sie damit vor dem Aus.
Viele Mütter in der Wissenschaft jonglieren zwischen Projektanforderungen und Familienpflichten. An der Pädagogischen Hochschule Freiburg entsteht dafür nun eine eigene Lokalgruppe. Sie soll den Austausch von Wissenschaftlerinnen mit Kindern fördern und ihre Arbeitsbedingungen verbessern.
Seit 1. November 2025 ist der neue Hebammenhilfevertrag in Kraft – und benachteiligt Beleghebammen finanziell. Nach monatelangen und intensiven Gesprächen mit dem GKV-Spitzenverband sowie mit Unterstützung der Politik konnten nun einige Verbesserungen für die Belegteams erzielt werden.
Ein neuer Cochrane Review zeigt: Eine kleine Menge Zuckerlösung kann den Schmerz von Neugeborenen während einer Blutentnahme verringern. Die Methode ist einfach und kostengünstig anwendbar.
Für das Sommerheft 2027 plant die Redaktion der Zeitschrift für Hebammenwissenschaft eine Sonderausgabe zum Thema „Konzepte und Theorien der Hebammenwissenschaft“. Wissenschaftler*innen aus der Hebammenwissenschaft und verwandten Bereichen sind eingeladen, Beiträge einzureichen. Deadline für die Abstracts ist der 27. März 2026.
Ein leerer Eisenspeicher während der Schwangerschaft birgt Gesundheitsrisiken für Mutter und Kind. Behandelt wird er in der Regel mit Tabletten – das reicht oft nicht aus. In der Anämie-Ambulanz in Würzburg wird daher auf Eiseninfusionen gesetzt.
In deutschen Städten fehlen Rückzugsorte für Familien mit Säuglingen. Das hat auch die Stadt Iserlohn erkannt und sich das Ziel gesetzt, familienfreundliche Strukturen zu schaffen. Mit Erfolg – der Landesverband der Hebammen NRW zeichnet Iserlohn als „Stillfreundliche Kommune“ aus.
Eine neue S3-Leitlinie empfiehlt ab sofort sechs Monate ausschließliches Stillen und eine Beikosteinführung ab dem siebten Lebensmonat. Der Deutsche Hebammenverband (DHV) begrüßt diese Anpassung ausdrücklich und sieht darin einen wichtigen Schritt für die Gesundheit von Kindern und Müttern.
In Schweden gilt Abtreibung als wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung – und Hebammen nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Die International Confederation of Midwives (ICM) zeigt in einem aktuellen Bericht, wie das System heute funktioniert, welche Verantwortung Hebammen übernehmen und warum das schwedische Modell international als Vorbild dienen könnte.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach drängt auf eine rasche Einigung zwischen GKV-Spitzenverband und Hebammenverbänden über die Vergütung von Hebammen. Eine Alternative wäre Ihrer Meinung nach die Festlegung der Vergütung durch den Bund.
Die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Dr. Tanja Machalet (SPD), setzt einen Schwerpunkt auf Frauengesundheit. Sie spricht sich für einen Nationalen Aktionsplan aus. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) sowie der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF) begrüßen die Forderung.
Der Runde Tisch Stillförderung Deutschland hat auf seiner Sitzung am 24. Januar 2026 das Motto der Weltstillwoche verabschiedet. Unter dem Titel „Stillen. Deine Superkraft.” soll die besondere Bedeutung des Stillens hervorgehoben werden.
Der russische Angriffskrieg hat die medizinische Versorgung in der Ukraine grundlegend verändert – das gilt besonders für schwangere Frauen. Viele von Ihnen fliehen aus den umkämpften Regionen in den Westen des Landes. In Lwiw wird das Perinatalzentrum zu einem zentralen Anlaufpunkt. Unterstützung erhält es durch eine Klinikpartnerschaft mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Die International Confederation of Midwives und das International Rescue Committee starten eine fünfjährige Zusammenarbeit zur Stärkung der Versorgung von Frauen, Neugeborenen und Jugendlichen in humanitären Krisen. Im Zentrum stehen die bessere Anerkennung und Einbindung von Hebammen.