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23.11.2022 | News Hebammen | Nachrichten

10. Roses Revolution Day in Deutschland

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Viele Frauen erfahren verbale, körperliche oder strukturelle Gewalt bei der Geburt. Der Roses Revolution Day am 25.11.2022 soll ein Zeichen gegen Gewalt in der Geburtshilfe setzen.

Bundesweit legen Frauen jedes Jahr am 25. November, der auch der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist, Rosen und Briefe an Kreißsälen, Kliniken oder Geburtshäusern nieder, in denen sie während der Entbindung körperliche oder seelische Gewalt erlebt haben – und setzten so ein gemeinsames Zeichen gegen traumatische Erlebnisse unter der Geburt. Bereits zum zehnten Mal findet der Aktionstag in Deutschland statt. Immer mehr Angehörige, Hebammen, Doulas und Auszubildende beteiligen sich und machen durch ihre Teilnahme auf die miterlebte Gewalt aufmerksam.

Rund um den Aktionstag teilen Betroffene auch auf Sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #rosesrev ihre belastenden Geburtserfahrungen mit der Öffentlichkeit. Frauen und Familien können außerdem auf der Facebook- und Instagramseite des Roses Revolution Day freiwillige Helfer*innen finden, die sie bei der Niederlegung begleiten oder vertreten. Zusätzlich werden Erfahrungsberichte und Bilder von Rosenniederlegungen auf der offiziellen Homepage veröffentlicht. Bis zum 1.12.2022 können Berichte eingereicht werden. Betroffene, die Gewalt vor, während oder nach der Geburt (mit-)erlebt haben, können auch in diesem Jahr wieder einen Fragebogen für eine statistische Erhebung ausfüllen.

Der Roses Revolution Day wurde International 2011 ins Leben gerufen. Initiator der Roses Revolution Deutschland ist der gemeinnützige Verein Traum(a)Geburt e.V. Er setzt sich für eine gewaltfreie Geburtshilfe in Deutschland ein und unterstützt betroffene Familien als erste niedrigschwellige Anlaufstelle nach traumatischen Ereignissen und erlebter Gewalt während der Schwangerschaft, Geburt und/oder im Wochenbett und darüber hinaus.

rosesrevolutiondeutschland.de

traumageburtev.de

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