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11.05.2017 | CME | Ausgabe 4/2017

Notfall +  Rettungsmedizin 4/2017

Nekrotisierende Fasziitis der oberen und unteren Extremität

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 4/2017
Autoren:
Dr. M. Kückelhaus, Priv. Doz. Dr. T. Hirsch, Prof. Dr. M. Lehnhardt, Prof. Dr. A. Daigeler
Wichtige Hinweise

Redaktion

R. Kollmar, Darmstadt
G. Matthes, Berlin
G. Rücker, Rostock
R. Somasundaram, Berlin
U. Zeymer, Ludwigshafen
Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Zeitschrift Der Chirurg 2017, 88:353–366. DOI 10.​1007/​s00104-017-0397-0. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.
A correction to this article is available online at https://​doi.​org/​10.​1007/​s10049-017-0393-4.

Zusammenfassung

Die nekrotisierende Fasziitis ist eine potenziell letale Entzündung des Weichgewebes, die neben Skrotum, Perineum und Bauchwand auch obere und untere Extremitäten betreffen kann. Die Infektion breitet sich entlang der Faszien aus, schreitet typischerweise rasch voran und führt behandelt über den septischen Schock zu einer Mortalitätsrate von 15–46 %, die ohne Behandlung bis auf 100 % steigt. Sie kann durch beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A, Mischinfektionen mit Anaerobiern und fakultativ anaeroben Keimen, Clostridien und Pilzinfektionen hervorgerufen werden. Klinisch präsentiert der Patient variierende Zeichen von Erythem, Ödem und unverhältnismäßig starken Schmerzen in frühen Stadien sowie Nekrose mit Bullae im weiteren Verlauf oder nur eine Allgemeinzustandsverschlechterung, zunächst ohne vorbeschriebene Symptome. Die klinische Diagnose steht im Vordergrund und muss ein frühzeitiges radikales Débridement unterstützt von einer kalkulierten i. v. Breitspektumantibiose, z. B. mit Penicillin, Ciprofloxacin und Clindamycin, nach sich ziehen.

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Literatur
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