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29.09.2021 | Kasuistiken

Nächtlicher Hochspannungsunfall mit Sturz aus 4 m Höhe von einem Güterwagen – ein einsatztaktischer Fallbericht

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin
Autoren:
Peter Lorenz, Björn Steinke, Susann Kotte
Wichtige Hinweise
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Zusammenfassung

Hintergrund

Im Bereich von Bahngleisen und Hochspannungsleitungen kommt es immer wieder zu Personenschäden durch ein Elektrotrauma und je nach Kinematik zur Polytraumatisierung.

Ziel der Arbeit

Darstellung der Komplexität der präklinischen Versorgung eines polytraumatisierten Patienten nach Hochspannungsunfall in besonderen örtlichen Gegebenheiten unter einsatztaktischen Aspekten. Synoptische Darstellung der Patientenversorgung inklusive Behandlungsverlauf und Outcome.

Material und Methoden

Fallbericht mit Diskussion von „Team Resource Management“, Einsatztaktik und Prozessoptimierung.

Ergebnisse und Diskussion

Die Versorgung eines starkstrom- und polytraumatisierten Patienten erfordert ein hohes Maß an interprofessioneller Zusammenarbeit zwischen der IRLS, allen Einsatzkräften am Unfallort und der erst- und weiterbehandelnden Klinik. Die Ausschöpfung der Fähigkeiten aller Teammitglieder mit klarer Rollen- und Aufgabenverteilung ist dabei unerlässlich.

Schlussfolgerung

Am Notfallort sollte eine kritische Abwägung der Gefahrenlage unter Berücksichtigung des Eigenschutzes erfolgen. Ein „Team Resource Management“ ist essenziell für eine optimale Patientenversorgung in schwierigen Einsatzsituationen. Die direkte Patientenvoranmeldung in der erstversorgenden Klinik verhindert Informationsverluste. Eine niedrige Alarmierungsschwelle des LNA und/oder des OrgL RD ermöglicht eine Entlastung der Einsatzkräfte.

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Literatur
Über diesen Artikel