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Open Access 09.08.2022

„Möchten Sie uns abschließend noch etwas mitteilen?“ – Auswertung der offenen Abschlussfrage in einem sozialwissenschaftlichen Survey

verfasst von: Claudia Boscher, Johannes Steinle, Lea Raiber, Florian Fischer, Maik H. -J. Winter

Erschienen in: HeilberufeScience

Zusammenfassung

Hintergrund

Surveys schließen häufig mit einer offenen Abschlussfrage. Obwohl diese sich als multifunktionaler Bestandteil von Befragungen etabliert hat, wird sie selten ausgewertet. Dabei ermöglicht sie Erkenntnisgewinn im Hinblick auf methodische und inhaltliche Aspekte.

Ziel

Es wird anhand eines pflegewissenschaftlichen Surveys untersucht, inwiefern die Befragten in der offenen Abschlussfrage Themen aus dem Fragebogen erneut aufgreifen und für welchen Zweck sie diese Frage nutzen.

Methodik

Datenbasis ist eine repräsentative Querschnittsbefragung zu den Vorstellungen von „guter“ Pflege und pflegerischer Versorgung von 65- bis 75-Jährigen. Den schriftlichen Fragebogen, bestehend aus geschlossenen bzw. Hybridfragen, beantworteten 25 % der 2500 Befragten. Die offene Abschlussfrage wurde mithilfe der inhaltlich-strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.

Ergebnisse

Die Abschlussfrage wurde von 23,4 % (n = 146) der Befragten beantwortet. Die meisten nutzten die Abschlussfrage für themenbezogene und persönliche Ausführungen. Thematisch stellen Angaben zum Gesundheitszustand die größte Subkategorie dar. Zudem wird über Pflegevorerfahrungen sowie über Wünsche und Sorgen mit Blick auf eine eigene Pflegebedürftigkeit berichtet.

Schlussfolgerung

Die vergleichsweise hohe Item-Response-Rate deutet auf das Bedürfnis hin, über persönliche Erfahrungen zu berichten. Die häufigen Äußerungen zum Gesundheitszustand könnten auf einen Reihenfolgeeffekt hindeuten, da Fragen zu Gesundheit und Lebensqualität das Ende des Fragebogens bildeten.
Begleitmaterial
Hinweise

Zusatzmaterial online

Zusätzliche Informationen sind in der Online-Version dieses Artikels (https://​doi.​org/​10.​1007/​s16024-022-00376-0) enthalten.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.

Hintergrund

In der sozialwissenschaftlichen Forschung hat es sich etabliert, sowohl in qualitativen als auch quantitativen Erhebungen eine offene Abschlussfrage zu stellen (Singer und Couper 2017; Züll und Menold 2019), wie beispielsweise: „Möchten Sie uns abschließend noch etwas mitteilen?“ In der qualitativen Forschung soll diese Frage das Interviewende einleiten und Freiraum für die Darstellung individueller Schwerpunkte und Ergänzungen zu den besprochenen Themen schaffen. Zudem kann der Interviewverlauf kommentiert werden (Helfferich 2011). Ähnliches gilt auch für die quantitative Forschung, in welcher die Fragen und damit verbundene Antwortmöglichkeiten insgesamt stärker formalisiert sind.
Auswertung und Ergebnisse einer solchen Abschlussfrage finden bislang jedoch kaum Beachtung (Schonlau 2015). Lediglich in wenigen Veröffentlichungen wird die Abschlussfrage behandelt, wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung und verschiedenen Ansichten zu ihrer Relevanz. Singer und Couper (2017) gehen im Rahmen eines Überblicks zu „open-ended questions“ in quantitativen Surveys kurz auf die Abschlussfrage ein. Den Zweck einer solchen Frage sehen sie darin, den Befragten eine Stimme zu geben und wertvolle Informationen zu erhalten. Wahlig et al. (2018) zeigen auf, dass die Feedbackanalyse hilfreiche Hinweise für Maßnahmen zur Panelpflege geben kann. Porst (2014) widmet in seinem Lehrbuch zur Fragebogenentwicklung der Abschlussfrage ein eigenes Kapitel und legt neben Höflichkeitsaspekten auch weitere Funktionen dieser Frage dar. Dazu gehört, dass den Befragten die Gelegenheit gegeben wird, nicht ins Schema passende Antworten zu geben oder „Dampf abzulassen“ (S. 168). Des Weiteren wird auf gewinnbringende inhaltliche Aspekte hingewiesen, die sich aus der Auswertung der Frage ergeben können. Zugleich ist jedoch einschränkend zu berücksichtigen, dass nur ca. 20 % der Befragten die offene Abschlussfrage beantworten (Porst 2014). Die Beantwortung dieser Frage in onlinebasierten Surveys kann dabei mit 5 % und weniger noch deutlich geringer ausfallen (Schonlau 2015). Trotz des beschriebenen Nutzens der Abschlussfrage werden die Antworten darauf – ebenso wie auch andere offene Fragen innerhalb eines quantitativen Surveys – häufig ignoriert oder nur spärlich ausgewertet (Singer und Couper 2017; Züll und Menold 2019). Dies ist aus wissenschaftlicher Sicht unökonomisch und diskutabel.
Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der offenen Abschlussfrage am Beispiel eines pflegewissenschaftlichen Surveys, welcher den quantitativen Teil einer explanatorisch sequenziellen Mixed-Methods-Studie darstellt. Im Rahmen der Studie wurden u. a. die Pflegepräferenzen der 65- bis 75-jährigen Bevölkerung in der Region Bodensee-Oberschwaben erforscht. Es ist bekannt, dass eine pflegerische Langzeitversorgung im häuslichen Umfeld präferiert wird (Hajek et al. 2018) und in der nächsten Generation potenziell Pflegebedürftiger Flexibilität, Autonomie und Individualität einen hohen Stellenwert haben (Heuchert et al. 2017). So ist anzunehmen, dass die Pflege und Begleitung langlebiger Eltern in spezifische Vorstellungen zur eigenen Pflege münden. Bislang ist jedoch weitgehend unklar, welche weiteren Erwartungen und Ansprüche an Pflege bestehen, welche Faktoren diese Erwartungen determinieren und inwieweit es raumstrukturelle Abhängigkeiten gibt. Präferenzen hinsichtlich der eigenen Pflege sind individuell und lassen sich somit nur bedingt mit standardisierten Instrumenten erfassen. Deshalb ist die Studie im explanatorisch sequenziellen Mixed-Methods-Design konzipiert. Die offene Abschlussfrage für weitere Mitteilungen im quantitativen Befragungsstrang vermag nicht nur eine Rückmeldung zum Fragebogen zu geben, sondern kann auch im Hinblick auf die explanatorisch sequenzielle Anschlussstudie Impulse liefern.

Forschungsfrage

Die Auswertung der offenen Abschlussfrage wurde deshalb auf zwei Fragestellungen hin untersucht: (1) Welchem Zweck können die Äußerungen zugeordnet werden? Dabei wurden die von Porst (2014) aufgezeigten Zwecke (persönliche Ausführungen, themenbezogene Ausführungen, Anmerkungen zum Fragebogen, Ermutigendes/Freude, Sonstiges) der Abschlussfrage zugrunde gelegt. (2) Welche Themen werden durch die Antworten neu bzw. erneut aufgegriffen? Durch diese inhaltliche Analyse der Aussagen werden Themen erfasst, die in der Anschlussstudie vertieft werden und in die Ergebnistriangulation einfließen könnten.

Methode

Studiendesign und Sample des quantitativen Befragungsstrangs

Der vorliegende Beitrag basiert auf der genannten schriftlich-postalischen Befragung von 2500 der 60.921 in der Region Bodensee-Oberschwaben lebenden 65- bis 75-Jährigen (Stand 31.12.2016, Statistisches Landesamt Baden-Württemberg (StaLa) 2018). Für die Ziehung der – für die Merkmale Alter, Geschlecht und Raumkategorie repräsentativen – Stichprobe wurden Daten der Einwohnermeldeämter genutzt und zwei Stichprobendesigns kombiniert. Die Befragung fand in einem Zeitraum von 4 Wochen im Sommer 2019 statt; drei Wochen nach Befragungsbeginn wurde eine Erinnerungskarte versandt. Es wurde ein Rücklauf von 25,0 % (n = 625) erreicht; nach Bereinigung wurden 624 Fragebogen in die Auswertung einbezogen.

Fragebogen

Der 11-seitige Fragebogen umfasste die Themen Wohnen im Alter, Pflegevorerfahrungen, Vorstellungen und Erwartungen zur pflegerischen Versorgung im Alter, soziales Umfeld, Gesundheit und soziodemografische Angaben. Es wurden standardisierte Instrumente (z. B. WAA(Wahrgenommene Autonomie im Alter)-Skala (Schwarzer 2008), F‑SozU (Fragebogen zur Sozialen Unterstützung) (Kliem et al. 2015), EQ-5D-5L (Gesundheitsfragebogen) (Herdman et al. 2011)) und eigenständig entwickelte Fragen, meist in geschlossener Form, sowie Hybridfragen, genutzt. Auf der letzten Seite des Fragebogens wurde die Abschlussfrage „Möchten Sie uns abschließend noch etwas mitteilen?“ gestellt. Zur Beantwortung standen 7 Zeilen zur Verfügung. Auf der letzten Seite des Fragebogens befanden sich außerdem noch eine Frage zur gesundheitsbezogenen Lebensqualität als Teil des EQ-5D-5L und der Dank für die Teilnahme an dem Survey.
Der Fragebogen durchlief ein 2‑stufiges, multimethodisches Pretestverfahren (Lenzner und Menold 2015; vgl. Faulbaum et al. 2009).

Auswertung der Abschlussfrage

Die Abschlussfrage wurde von 146 der insgesamt 625 Teilnehmenden beantwortet (Item-Response-Rate = 23,4 %). Die Auswertung der Abschlussfrage erfolgte mit MAXQDA 2018 (VERBI-Software. Consult. Sozialforschung. GmbH, Berlin, Deutschland). Um das Material systematisch zu strukturieren, eignet sich das Verfahren der inhaltlich-strukturierenden Inhaltsanalyse (Schreier 2014), welche in Anlehnung an Kuckartz (2018) durchgeführt wurde. Damit lässt sich die Häufigkeit von Antwortausprägungen innerhalb der Kategorien quantifizieren.
Es kam ein mehrstufiges Verfahren zu Kategorienbildung und Codierung zur Anwendung. Das Datenmaterial wurde zunächst von 2 Wissenschaftlerinnen gelesen; erste Assoziationen wurden in Memos verfasst und besonders relevant erscheinende Textstellen hervorgehoben. Bei der ersten Sichtung zeigten sich diverse methodische Anmerkungen zum Fragebogen, und viele Mitteilungen bezogen sich auf Gesundheitsthemen. Deshalb wurde das Material unter 2 Gesichtspunkten ausgewertet und ein entsprechendes Kategoriensystem entwickelt:
In einem ersten Schritt wurden die Hauptkategorien a priori deduktiv in Anlehnung an die von Porst (2014) aufgezeigten Zwecke gebildet: Allgemeine Auseinandersetzung mit dem Thema, persönliche Ausführungen, Anmerkungen zum Fragebogen (oder zur Befragung und professionelle Anmerkungen) sowie Ermutigendes. Diese Struktur wird im Folgenden als Funktionsebene bezeichnet.
In einem zweiten Schritt wurden die inhaltlichen Aspekte aus dem Material heraus identifiziert und Subkategorien gebildet. Diese inhaltlichen Subkategorien ließen sich zudem in die übergreifende Funktionsebene der Hauptkategorien eingruppieren. Ziel war es, die Antworten zu systematisieren und, wenn möglich, auf einer hinter den Antworten liegende Konzeptebene zu abstrahieren.
Das gesamte Textmaterial wurde in mehreren Durchgängen konsensuell durch 2 Personen codiert. Dabei wurden Sinneinheiten, jedoch mindestens vollständige Sätze, erfasst. Wenn die Sinneinheit mehrere Sätze umfasste, wurden diese aggregiert. Textstellen aus Hauptkategorien konnten auch mehreren Subkategorien zugeordnet werden. Das Codierschema wurde im Konsens zwischen den beiden Codierenden erarbeitet und ist, einschließlich Definitionen und Ankerbeispielen, als Online-Material erhältlich.

Ergebnisse

Die Abschlussfrage wurde von 23,4 % (n = 146) der Teilnehmenden des Surveys beantwortet. Einen Überblick hinsichtlich der soziodemografischen Angaben im Vergleich zum Gesamtsample findet sich in Tab. 1. Unter denjenigen, welche die Abschlussfrage beantworteten, sind etwas mehr Frauen als Männer (p = 0,075). Es haben signifikant mehr Personen, die bereits hauptverantwortlich oder unterstützend an Pflege beteiligt waren, die Abschlussfrage beantwortet (p < 0,001).
Tab. 1
Soziodemografische Angaben des Samples der Abschlussfrage und des Gesamtsamples
 
Beantwortende der Abschlussfrage (n = 146) [%]
Gesamtsample (n = 624) [%]
χ2-Test, p-Wert
Frauen
60,3
53,8
0,075
Hochschulreife
32,9
31,9
0,718
Mittlere Reife
25,3
27,6
Haupt‑/Volksschulabschluss
41,8
39,7
Anderer/kein Schulabschluss
0,0
0,8
Kinderlos
15,1
16,2
0,675
Alleinstehend/alleinlebend
20,7
18,3
0,398
Pflegevorerfahrung
62,4
47,0
< 0,001
Im Hinblick auf die Funktionsebene können 165 Codings identifiziert werden (Tab. 2). Der Schwerpunkt der Antworten liegt mit 73 Codings auf „persönlichen Ausführungen“; viele der Antworten stellen einen Bezug zum Gesundheitszustand der Befragten her. 56 Codings wurden der Kategorie „thematische Auseinandersetzung“ zugeordnet – darin sind Aussagen zu pflegebezogenen Wünschen am häufigsten vertreten. Des Weiteren wurden 16 „Anmerkungen zum Fragebogen“ identifiziert. Freude, an der Befragung teilnehmen zu können, oder Ermutigendes für die Forschenden lässt sich weiteren 16 Antworten entnehmen. Darüber hinaus gibt es 4 Antworten in der Kategorie „Sonstiges“.
Tab. 2
Kategorien und Coding-Anzahl der methodischen Hauptkategorien und inhaltlichen Subkategorien
Bezeichnung der Hauptkategorien und Subkategorien
Anzahl der Codingsa
Persönliche Ausführungen
73
  Gesundheitszustand
37
  Vorerfahrungen mit Pflege
14
  Sorgen
11
  Aktivitäten
10
  Glaube und Gegenwartsbezogenheit
6
Thematische Auseinandersetzung
56
  Pflegebezogene Wünsche
18
  Eigenverantwortung
11
  Ungerechtigkeitswahrnehmung
11
  Forderungen an die Politik bzgl. Pflegesystem
12
  Forderungen an die Politik bzgl. Pflegepersonal
9
  Gesellschaftspolitische Forderungen
7
Anmerkungen zum Fragebogen
16
Ermutigendes/Freude
16
Sonstiges
4
aAddition der Codings der Subkategorien entspricht nicht der Anzahl der Codings einer Hauptkategorie, da Antworten teilweise mehreren Subkategorien zugeordnet werden können

Persönliche Ausführungen

Die persönlichen Ausführungen stellen hinsichtlich der Anzahl der zugeordneten Codings die umfangreichste Hauptkategorie dar. Die Antwortenden berichten in der Abschlussfrage detailliert über Krankheitsverläufe, Sorgen, Hoffnungen, Ängste und Lebensumstände. Eine Befragte fügt zum Abschluss beispielsweise folgendes Statement hinzu:
Ich pflege seit 4 Jahren meinen an Alzheimer erkrankten Mann. Trotz manchmal niedergeschlagener Tage auch mit Tränen, bin ich positiv gestimmt. Mein Mann ist ein liebevoller und dankbarer Patient. (FB 104)
Induktiv wurden aus den persönlichen Ausführungen die im Folgenden beschriebenen Themen eruiert.
Die Codings aus der Kategorie „Gesundheitszustand“ beinhalten oftmals detaillierte Schilderungen des Gesundheitszustandes der Befragten sowie den Umgang mit Vorerkrankungen. Die Ausführungen ergänzen teilweise die direkt vor der Abschlussfrage befindlichen Fragen zum allgemeinen Gesundheitszustand bzw. zur Lebensqualität. Es werden sowohl vergangene, krankheitsgeprägte Zeiten als auch der aktuelle Gesundheitszustand beschrieben, wie folgendes Zitat illustriert:
War im November 2018 im Krankenhaus und bin im Dezember entlassen worden. Konnte kaum gehen (ohne Hilfe), musste 3 × in der Woche zur Dialyse, konnte nicht mehr Autofahren. Mein Gesundheitszustand ist wieder besser (keine Dialyse mehr, kann wieder alleine gehen). (FB364)
Bereits im quantitativen Teil der Befragung wurden Pflegevorerfahrungen erhoben. Zusätzlich nutzen die Antwortenden die Abschlussfrage, um ausführlicher und in eigenen Worten über ihre Pflegeerfahrungen zu berichten. Das Spektrum reicht von Entsetzen über das Erlebte sowie damit verbundene Herausforderungen und Problemlagen bis hin zu großer Dankbarkeit über die Unterstützung durch professionelle Pflege.
Die von den Befragten geäußerten Sorgen basieren teilweise auf eigenen vorangegangenen Pflegeerfahrungen. Die Befragten äußern ihre Sorgen einerseits auf einer relativ abstrakten Ebene, während sie andererseits auch konkrete Aspekte ansprachen, wie beispielsweise:
Nach 45 Jahren Dienst am Nächsten […] habe ich Sorge, wie die eigene Pflege einmal endet. […]. (FB1040)
Einige der Befragten nutzten die Abschlussfrage, um ihre täglichen Aktivitäten zu beschreiben. Dies reicht von detailgenauen Ausführungen von Sportprogrammen über Schilderungen des familialen Engagements bis zu Mitteilungen über die Erwerbstätigkeit. Die Antworten verdeutlichen, wie wichtig es den Befragten ist, über Alltagsaktivitäten zu berichten.
Weitere Mitteilungen bezogen sich auf die durch den christlichen Glauben vermittelte Zuversicht und/oder zeigen ein hohes Maß an Gegenwartsbezogenheit. Die Aussagen weisen auf eine Zufriedenheit mit der aktuellen Situation sowie eine optimistische Betrachtungsweise des Lebens hin. Dies wird verstärkt durch den Umstand, dass einige Befragte angaben, sich keinerlei Gedanken über die Zukunft zu machen.

Thematische Auseinandersetzung

Eine weitere umfangreiche Hauptkategorie ist die Auseinandersetzung mit der Thematik des Fragebogens. Viele Teilnehmer*innen machen sich intensiv Gedanken über Pflege und haben konkrete Vorstellungen von (ihrer potenziell zukünftigen) Pflege. Ein großer Teil der Antworten umfasste Meinungsäußerungen zu gesellschaftlichen Fragen, politische Statements oder konkrete Verbesserungsvorschläge zur Pflege, wie folgende Ausführung zeigt:
Die Würde des Menschen sollte im Alter einen für mich wichtigen Punkt einnehmen. (FB397)
Auch wurden konkrete Vorstellungen darüber geäußert, wie das (Pflege‑)System ausgestaltet sein sollte, indem auf Mängel hingewiesen wurde. Demzufolge nahmen die Befragten häufig Ungerechtigkeiten im Zusammenhang mit Pflege wahr – gleichwohl wiesen sie auf das Erfordernis eines gewissen Maßes an Eigenverantwortung hin.
Die Subkategorie zu den pflegebezogenen Wünschen wurde aus Mitteilungen gebildet, die sowohl individuelle Vorstellungen zur Pflege enthalten als auch ausformulierte Versorgungswünsche allgemeiner Art. Die Wünsche reichen von
„Mehr Informationen bei schweren, chronischen Krankheiten […]“ (FB159) über „Ich möchte zuhause gepflegt werden, […]“ (FB186) bis zu „Ich befürworte eine unbürokratische Sterbehilfe, wenn es mein Wunsch wäre“ (FB002).
Die Inhalte betreffen ein breites Spektrum an Wünschen, die z. T. bereits im quantitativen Abschnitt der Befragung formuliert werden konnten. Dass diese Wünsche darüber hinaus nochmals geäußert wurden, gibt Hinweise darauf, wie wichtig den Befragten diese Aspekte sind.
Einige Befragte waren der Meinung, dass mehr Eigenverantwortung für Pflege sowie für den eigenen Gesundheitszustand nötig sei. Häufig werden dazu erfahrungsbasierte Ratschläge formuliert, von denen sie selbst überzeugt sind und die verdeutlichen, dass sie selbst durch vorausschauendes Handeln ihrer Eigenverantwortung gerecht werden wollen.
Ungerechtigkeit wird primär im Zusammenhang mit der Pflegefinanzierung wahrgenommen. Vorrangig wurden die Aspekte der Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit und darüber hinaus die der Bedarfsgerechtigkeit thematisiert. Dabei sind sich die Befragten keineswegs einig, wie folgende Zitate verdeutlichen:
Die soziale Ungerechtigkeit ist unerträglich, die zu hohen Pensionen passen nicht in unsere Gesellschaft, ist eine Zweiklassengesellschaft. (FB337)
Wir haben eine ungleiche Sozialstruktur, es wird allen gleich gegeben, auch wenn sie nicht einen Beitrag bezahlt haben, gilt auch für Beamte. Ich habe ein Haus und schaffe das ganze Leben dafür, und zum Schluss wird’s nur genommen und der, der nichts macht, wird in allem unterstützt. (FB338)
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Antworten dieser Kategorie eine hohe Unzufriedenheit mit der Pflegefinanzierung ausdrücken; dabei spielen Sorgen um die eigene Zukunft ebenso eine Rolle wie konkrete Forderungen nach Änderungen bei der Ausgestaltung des Sozialstaats.
Die Ergebnisse aus den Subkategorien „Forderungen an die Politik bzgl. Pflegesystem“, „Forderungen an die Politik bzgl. Pflegepersonal“ und „gesellschaftspolitische Forderungen“ werden nachfolgend zusammengefasst dargestellt. Insgesamt weisen diese Codings auf ein hohes Maß an Emotionalität im Zusammenhang mit Pflegethemen hin. Obwohl die Aussagen oft pauschal formuliert sind, werden insbesondere systembezogene Verbesserungsvorschläge geäußert. Diese stehen häufig im Zusammenhang mit Gerechtigkeitsfragen:
Das Pflegesystem sollte den Fokus auf jene Personen richten, die trotz lebenslanger Arbeit nicht genügend Mittel haben, sich einen menschengerechten und angenehmen Lebensabend leisten zu können. (FB376)
Ferner wird in einigen Mitteilungen für eine bessere Bezahlung des Pflegepersonals plädiert. Zudem werden auch Forderungen gestellt, welche die Arbeit der professionellen Pflege betreffen. Genannt wird neben der Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals auch die Forderung nach mehr Zeit für das Wesentliche.
Insgesamt werden durch die Antworten in dieser Kategorie zwei Seiten deutlich: Zum einen wünschen sich die Befragten Verbesserungen für das Pflegepersonal (mehr Lohn, bessere Arbeitsbedingungen, mehr Zeit für Pflege), und zum anderen formulieren sie auch Ansprüche an die Pflege (mehr Zeit für die Menschen, einen würdevollen Umgang, Abbau von Sprachbarrieren). In manchen Anmerkungen werden auch gesellschaftliche Veränderungen, wie eine bessere Einbindung älterer Menschen oder Verbesserungen im Umgang mit Pflegebedürftigen, gefordert.

Anmerkungen zum Fragebogen

Die Qualität und Inhalte des Fragebogens wurden von den Befragten ebenfalls kommentiert. Hierbei wurden sowohl positive Anmerkungen, „sehr gut aufgebaute Studie!“ (FB 146), als auch Verbesserungsvorschläge benannt: „Die Fragen insbesondere 1,6+4,2 sind für einen Beamten nicht schlüssig!“ (FB 184).

Ermutigendes/Freude

Neben den konkreten methodisch fokussierten Anmerkungen zum Fragebogen gab es auch Aussagen, die sich allgemein auf die Befragung bezogen und von wertschätzendem Charakter geprägt waren. Zumeist wurden Freude über die Teilnahme sowie Dank gegenüber den Forschenden zum Ausdruck gebracht und dem Projekt Erfolg gewünscht.

Diskussion und Schlussfolgerung

Im Fokus dieses Beitrags steht die Auswertung der offenen Abschlussfrage eines Fragebogens in einem pflegewissenschaftlichen Survey. Intention war es, den Befragten mit dieser Frage die Möglichkeit zu Feedback zu geben und ggf. weitere thematisch relevante Aspekte zu identifizieren, die nach Triangulation mit den quantitativen Studienergebnissen zur Vertiefung geeignet erscheinen.

Für welchen Zweck nutzten die Antwortenden die Abschlussfrage?

Die funktionsorientierten Antworten auf die Abschlussfrage wurden losgelöst von den Daten der quantitativen Items ausgewertet. Im Hinblick auf die Hauptkategorien stellt der größte Teil der Codings persönliche Ausführungen dar. Die hohe Item-Response-Rate weist auf ein Bedürfnis hin, über individuelle Lebensumstände und eigene Pflegeerfahrungen zu berichten. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Befragten ihre Pflegeexpertise unterstreichen und verdeutlichen wollen, dass die Angaben auf eigenen Erfahrungen beruhen; denn die Darstellung von Kompetenz gilt als ein Kommunikationsmotiv (Röhner und Schütz 2016). Dafür spricht, dass 64,6 % der Teilnehmenden bereits an Pflege hauptverantwortlich oder unterstützend beteiligt waren. Dies könnte ebenso auf die Kategorie „thematische Auseinandersetzung“ zutreffen, denn auch hier verweisen die Befragten auf ihr Wissen, formulieren pflegebezogene Wünsche und stellen zugleich Forderungen.
Eigene Vorsorge für Alter und Pflege wird mittlerweile als notwendig angesehen (Wilke 2018), weshalb sich bereits viele intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt haben; dies wird ebenso durch die Daten des quantitativen Befragungsstrangs bestätigt.
Auch unter methodischer Perspektive zeigen sich interessante Aspekte, insbesondere hinsichtlich der Anmerkungen zum Fragebogen und der Befragung selbst. Diese bieten wertvolle Hinweise zum Frageverständnis ebenso wie zur Dateninterpretation. In diesem Zusammenhang kann die Auswertung der offenen Abschlussfrage dazu beitragen, missverständliche Formulierungen hinsichtlich vorangegangener Fragestellungen aufzudecken (Wahlig et al. 2018). Trotz aller Sorgfalt bei der Fragenkonstruktion und eines ausführlichen Pretestverfahrens ist es möglich, dass Fragen für einzelne Personen nicht so eindeutig sind, wie angenommen. Ferner lassen diese Anmerkungen darauf schließen, dass die Fragen gewissenhaft und gründlich beantwortet wurden. Durch die geäußerte Dankbarkeit wird deutlich, wie wichtig den Befragten das Thema Pflege ist. Gleichzeitig schwingt bei einigen Kommentaren auch die Hoffnung mit, durch die Teilnahme an der Befragung etwas in der Pflegebranche bewirken zu können.

Welche (neuen) Inhalte wurden von den Antwortenden thematisiert?

Auf der inhaltlichen Ebene wird deutlich, dass eine Vielzahl der Antworten Äußerungen im Zusammenhang mit dem individuellen Gesundheitszustand beinhaltet. Eine Erklärung mag darin zu finden sein, dass die letzte Frage auf den Frageblock der gesundheitsbezogenen Lebensqualität folgt. Insofern könnte es sich hier um einen Reihenfolgeeffekt (Kontexteffekt) handeln (Häder 2015; Porst 2014). Reihenfolgeeffekte bei aufeinanderfolgenden Fragen sind problematisch, da sie dazu führen, dass nachfolgende Antworten beeinflusst werden. Tritt, wie in dieser Studie, eine Häufung eines spezifischen Themas bei Abschlussfragen auf, muss dies bei der Ergebnisinterpretation berücksichtigt werden. Gleichwohl ist aufgrund der offenen Abschlussfrage keine Verzerrung im klassischen Sinn zu erwarten, da das Risiko einer sozial erwünschten Antwort durch die Offenheit gering ist.
Neben diesem methodischen Aspekt könnte die Häufung von Gesundheitsthemen in der Abschlussfrage jedoch auch dadurch zustande gekommen sein, dass der Gesundheitszustand in dieser Altersgruppe eine zentrale Rolle spielt und vielfach auch mit Pflege bzw. -bedürftigkeit in Verbindung gebracht wird. Für ältere Menschen nehmen Gesundheitsthemen eine hohe Relevanz ein, da Mehrfacherkrankungen und Mobilitätseinschränkungen mit dem Alter zunehmen (Wolff et al. 2017; Robert Koch-Institut (RKI) 2015). Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Gesundheitszustand kann zu einem besseren Verständnis diesbezüglich beitragen und helfen, geeignete Bewältigungsstrategien für Erkrankungen zu entwickeln. Das Kommunizieren von Sorgen kann dementsprechend entlastend wirken (Liebermann et al. 2007).
Aus den Anmerkungen auf die Abschlussfrage werden die verschiedenen Sichtweisen auf bestimmte Themen deutlich; insbesondere lässt sich dies hinsichtlich der Pflegefinanzierung erkennen. Es zeigt sich eine Ungerechtigkeitswahrnehmung, auch vor dem Hintergrund, inwieweit man sich eigenverantwortlich auf eine Pflegebedürftigkeit vorbereiten kann bzw. muss. Dies ist, neben den pflegepolitischen und gesellschaftlichen Forderungen, ein Thema, das im sich anschließenden qualitativen Studienstrang aufzugreifen ist. Zudem werden die zuvor skizzierten Ergebnisse auch mit den Auswertungen der Fragebogenitems verschränkt und können bei der Interpretation der Ergebnisse unterstützen. Beispielsweise ergeben die geäußerten subjektiven Empfindungen zur Ungerechtigkeitswahrnehmung und daraus abgeleitete Forderungen vertiefende Einblicke in die im Fragebogen geschlossen abgefragten Vorstellungen und Wünsche an die zukünftige (eigene) Pflege.

Limitationen

Die Auswertung einer Abschlussfrage setzt voraus, dass genügend Befragte diese letzte Frage beantworten, um ausreichend Datenmaterial zu haben. In dieser Studie wurde eine vergleichsweise hohe Item-Response-Rate erreicht (Schonlau 2015; Porst 2014). Es bedarf einer hohen Motivation, thematischen Affinität und einer guten kognitiven Leistungsfähigkeit, um am Ende eines 11-seitigen Fragebogens ergänzend ein Freitextfeld auszufüllen. Dadurch gewinnen die Ergebnisse einerseits an Bedeutung, da das Ausfüllen des Freitextfeldes für die Befragten eine zusätzlich zu erbringende Leistung darstellt. Andererseits kann die hohe Item-Response-Rate darauf zurückzuführen sein, dass es sich um eine selektive Stichprobe handelt, die sich persönlich mit dem Thema Pflege auseinandersetzt, interessiert und oftmals selbst betroffen ist. Dafür spricht, dass der Anteil an Personen, die über Pflegevorerfahrung verfügen, im Sample der Abschlussfrage deutlich höher ist als im Gesamtsample.
Durch die Abschlussfrage kann ein Eindruck darüber gewonnen werden, ob es Themenfelder im Kontext der Auseinandersetzung mit der pflegerischen Versorgung im Alter gibt, die aus Sicht der Befragten relevant, aber nicht im Fragebogen enthalten sind. In der vorliegenden Befragung scheint dies kaum der Fall zu sein, da sich die Antworten häufig auf jene Themen beziehen, die bereits im Fragebogen enthalten waren. Dennoch konnten Antworten auf die geschlossenen Fragen spezifiziert und eigene Prioritäten der Teilnehmenden hervorgehoben werden.
Im Hinblick auf einen möglichen Kontexteffekt bei der Abschlussfrage wäre es denkbar, dass ausstrahlende Effekte von der vorangegangenen Frage reduziert werden könnten, wenn diese letzte allgemeine Frage auf einer eigenen Seite erscheinen würde. Ob dem so ist, bleibt noch zu erforschen.
Zusammenfassend lässt sich konstatieren, dass durch die Auswertung einer offenen Abschlussfrage auf inhaltlicher sowie funktioneller Ebene ein Erkenntnisgewinn ermöglicht wird und es aus wissenschaftlicher Perspektive sinnvoll ist, die Antworten auf diese Frage auch entsprechend zu würdigen.

Förderung

Die Studie wurde im Rahmen des Verbundprojektes „ZAFH care-4care – Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit“ durchgeführt und durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unter Einbindung von EFRE-Strukturfondsmitteln gefördert (Förderkennzeichen FEIH_ZAFH_795924).

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

C. Boscher, J. Steinle, L. Raiber, F. Fischer und M. H.-J. Winter geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Ethische Standards

Die Studie erhielt ein positives Ethikvotum der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (Antrag Nr. 18-006). Von allen beteiligten Patient/-innen liegt eine Einverständniserklärung vor.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden.
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Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
Anhänge

Supplementary Information

Literatur
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Metadaten
Titel
„Möchten Sie uns abschließend noch etwas mitteilen?“ – Auswertung der offenen Abschlussfrage in einem sozialwissenschaftlichen Survey
verfasst von
Claudia Boscher
Johannes Steinle
Lea Raiber
Florian Fischer
Maik H. -J. Winter
Publikationsdatum
09.08.2022
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
HeilberufeScience
Elektronische ISSN: 2190-2100
DOI
https://doi.org/10.1007/s16024-022-00376-0