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01.10.2010 | Originalien | Ausgabe 6/2010

Notfall +  Rettungsmedizin 6/2010

Medizinische Versorgung in der Höhenrettung

Eine nationale Umfrage

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 6/2010
Autoren:
S. Ruhrmann, M. Lutz, F. Uhle, H. Rehmann, F. Haverney, M. Weigand, Dr. R. Röhrig
Wichtige Hinweise
Zusatzmaterial online: Zu diesem Beitrag sind unter 10.​1007/​s10049-010-1342-7 für autorisierte Leser zusätzliche Dateien abrufbar.

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT) ist ein seilunterstütztes Verfahren zur Menschenrettung. Das Ziel der vorliegenden Arbeit war die Erstellung einer bundesweiten Übersicht über Infrastruktur und medizinische Einsätze.

Methodik

Die Umfrage wurde unter den deutschen Höhenrettungsgruppen durchgeführt.

Ergebnisse

Es haben 68 der angeschriebenen Einheiten (40,5%) geantwortet. Das durchschnittliche Einsatzaufkommen lag 2006 bei 0,40 und 2007 bei 0,44 Einsätzen pro 100.000 Einwohner/Jahr. Suizidversuche und Traumata waren am häufigsten. Die Einsatzzeiten von der Alarmierung bis zur Übergabe an den Rettungsdienst lagen im Median bei 72 min bei Einheiten mit bzw. 93 min ohne Präsenzbereitschaft. Der Anteil von Höhenrettern mit rettungsdienstlicher Ausbildung liegt bei den Einheiten bei 7–98%.

Schlussfolgerung

Durch lange Einsatzzeiten muss eine längere Erstversorgung der Patienten oft durch Personal der SRHT sichergestellt werden. Die medizinische Ausbildung sollte den Schwerpunkt auf die Versorgung von suizidalen und traumatisierten Patienten im Gefahrenbereich sowie auf das Hängetrauma legen.

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Print-Titel

• Praxisorientierte Leitthemen für die optimale Behandlung von Notfallpatienten

• Interdisziplinäre Ansätze und Konzepte

• Praxisnahe Übersichten, Fallberichte, Leitlinien und Empfehlungen

Zusatzmaterial
Erhebungsbogen_A1 (PDF 0,5KB)
10049_2010_1342_MO1_ESM.pdf
Erhebungsbogen_B1 (PDF 0,5KB)
10049_2010_1342_MO2_ESM.pdf
Literatur
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