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Refeeding-Syndrom bei geriatrischen Patienten

Eine oft übersehene Komplikation

Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Refeeding-Syndrom ist eine lebensbedrohliche Komplikation, die bei Beginn einer Ernährungstherapie bei mangelernährten Patienten entstehen kann. Bei Kenntnis der Risikofaktoren und der Pathophysiologie kann ihrer Entwicklung wirksam vorgebeugt werden bzw. bei frühzeitiger Erkennung eine wirksame Behandlung erfolgen. Ein langsamer Kostaufbau und die engmaschige Überwachung der Serum-Elektrolyt-Spiegel spielen eine zentrale Rolle. Da das Refeeding-Syndrom wenig bekannt ist und die Symptomatik sehr vielgestaltig sein kann, wird diese Komplikation, insbesondere vor dem Hintergrund der geriatrischen Multimorbidität, sehr häufig nicht erkannt. Die vorliegende Übersicht möchte für die Bedeutung des Refeeding-Syndroms bei der besonderen Risikogruppe der geriatrischen Patienten sensibilisieren.
Titel
Refeeding-Syndrom bei geriatrischen Patienten
Eine oft übersehene Komplikation
Verfasst von
Prof. Dr. Rainer Wirth
Rebecca Diekmann
Olga Fleiter
Leonhardt Fricke
Annika Kreilkamp
Mirja Katrin Modreker
Christian Marburger
Stefan Nels
Rolf Schaefer
Heinz-Peter Willschrei
Dorothee Volkert
Arbeitsgruppe Ernährung und Stoffwechsel der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
Publikationsdatum
09.01.2017
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Mangelernährung
Geriatrie
Erschienen in
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie / Ausgabe 1/2018
Print ISSN: 0948-6704
Elektronische ISSN: 1435-1269
DOI
https://doi.org/10.1007/s00391-016-1160-8
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