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07.02.2019 | Leitthema

Management der Sepsis: Erstantibiose bereits im Rettungs- und Notarztdienst

Pro und Kontra

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin
Autoren:
MHBA Dr. S. Casu, D. Häske, Dr. F. Herbstreit, P.-M. Rath
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Bernhard, Düsseldorf
H. Dormann, Fürth
C. Waydhas, Bochum
S. Casu und D. Häske haben den Pro-Teil verfasst, F. Herbstreit und P.-M. Rath schrieben den Kontra-Teil.

Zusammenfassung

Die Sepsis ist eine häufige und gefährliche Erkrankung, an der die Patienten oft versterben. Der Beitrag stellt die kontroverse Meinung (Pro und Kontra) zweier Autorengruppen hinsichtlich einer frühzeitigen Erstantibiose in der Präklinik vor. Die „Pro-Gruppe“ vertritt die Ansicht, dass die Patienten bereits von einer frühzeitigen Diagnose und anschließender Erstantibiose im Rettungs- und Notarztdienst profitieren. Da keine Hinweise für schädliche Folgen einer solchen Therapie existieren, ist es aus Sicht der Autoren nur schwer nachvollziehbar, weshalb eine offensichtlich lebensrettende Gabe eines Antibiotikums nicht bereits präklinisch erfolgen sollte. Die „Kontra-Gruppe“ sieht den Nutzen einer präklinischen Antibiotikatherapie für den ohnehin im Rettungsdienst seltenen und schwer zu diagnostizierenden septischen Schock nicht klar belegt. Außerdem werden neben logistischen Schwierigkeiten negative Auswirkungen hinsichtlich Diagnostik und Resistenzentwicklung befürchtet, sodass eine präklinische Antibiotikatherapie bei den hierzulande kurzen Transportzeiten überflüssig scheint.

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Literatur
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