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21.01.2022 | Krankenhaus | Nachrichten

Das UKR auf dem Weg zum „Magnet-Krankenhaus“

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Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) will eine höhere Zufriedenheit durch bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege erreichen und nimmt an der europaweiten „Magnet4Europe“-Studie teil. Der erste Schritt zum „Magnet-Krankenhaus“ wurde nun getan.

UKR: Magnet4Europe-Programm  © UKR/Johannes BeutlerDas UKR beschreitet durch Teilnahme am Magnet4Europe-Programm neue Wege, Pflegefachpersonal zu gewinnen und zu binden.

Nicht erst seit Beginn der Coronavirus-Pandemie ist klar, gut ausgebildetes Personal ist schwer zu finden und der Konkurrenzkampf ist groß. Das Universitätsklinikum Regensburg positioniert sich im Werben um diese Fachkräfte neu. „Das Magnet-Programm ist das umfassendste Projekt, das wir für die Pflege je am UKR gestartet haben. Man muss sehr hohe Qualitätsanforderungen erfüllen, wenn man in das Programm aufgenommen werden möchte“, erklärt UKR-Pflegedirektor Alfred Stockinger. „Wir wollen damit unsere Mitarbeiter an uns binden, uns für potentielle neue Mitarbeiter als attraktiver Arbeitgeber präsentieren und darüber hinaus natürlich die Zufriedenheit der Patienten weiter verbessern.“

Neue Maßstäbe für Pflegekräfte und Patienten etablieren

Der erste Schritt zum Magnet-Krankenhaus war eine sogenannte Lückenanalyse. Dafür wurden insgesamt 77 Parameter zu Arbeitsumgebung, Arbeitsstruktur sowie zur Qualität der pflegerischen Versorgung erfasst und die Zufriedenheit von Pflegekräften und Patienten evaluiert. Ende 2021 war die Lückenanalyse abgeschlossen und das UKR erhielt den „M4E-Milestone-Achievement-Award“. In den kommenden eineinhalb Jahren arbeite man an der Einführung innovativer Strukturen und wolle einen kulturellen Wandel am UKR einleiten, blickt Stockinger in die Zukunft. Im nächsten Schritt werden Praxisprojekte angestoßen, die zum einen an einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter ansetzen, die Professionalisierung der Pflege fördern, innovative Versorgungskonzepte für Patienten noch stärker in den Fokus rücken und die interprofessionelle Zusammenarbeit weiter ausbauen.

Was ist „Magnet4Europe“?

„Magnet4Europe“ basiert auf dem aus den USA stammenden Magnet-Programm, das Krankenhäuser für herausragende Leistungen in der Pflege, eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung sowie für eine höhere Berufszufriedenheit bei den Pflegenden auszeichnet. Es orientiert sich an Erkenntnissen, die zeigen, dass die Förderung eines positiven beruflichen Umfelds für Pflegekräfte zu besseren Ergebnissen für Personal, Patienten und Organisationen führt (American Nurses Credentialing Center, ANCC). Um einen bestmöglichen Output zu erhalten, wird jedem „neuen“ Magnet-Krankenhaus ein erfahrener, Magnet-zertifizierter Twinning-Partner zur Seite gestellt.
Mit über 60 teilnehmenden Kliniken aus sechs europäischen Ländern ist die Studie die größte bis dato randomisierte zur Um- und Ausgestaltung des Arbeitsumfeldes in der Pflege.

ukr.de


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