Zum Inhalt

4. Konzeptioneller Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation in die Sprachtherapie

  • 2019
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Vermittlung eines (kompetenten) Umgangs mit Methoden der Unterstützten Kommunikation (UK) ist neben der initialen Bereitstellung dieser Methoden essenziell für den Erfolg einer UK-Intervention. In diesem Kapitel wird ein mögliches Vorgehen für einen konzeptionellen Einbezug von Methoden der UK in die Sprachtherapie vorgeschlagen, der aufgrund seiner Strukturiertheit möglichst zu einer umfassenden Erweiterung kommunikativer Fähigkeiten von Menschen mit stark eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeiten führt. Dieses Vorgehen umfasst fünf Stufen: 1. Standortbestimmung (Anamnese, Erfassung aktueller Kommunikationsformen, sprachtherapeutische Diagnostik); 2. Interventionsmöglichkeiten finden (Methoden- und Materialauswahl, Formulierung von Zielsetzungen, Einbezug der Bezugspersonen); 3. Interventionsmöglichkeiten erproben, evaluieren, anpassen; 4. Inhalte festlegen und umfassende Einführung (Vokabularauswahl, therapeutisches Vorgehen, Evaluation); 5. Etablierung und Erweiterung des Kommunikationssystems.
Titel
Konzeptioneller Einbezug von Methoden der Unterstützten Kommunikation in die Sprachtherapie
Verfasst von
Carina Lüke
Sarah Vock
Copyright-Jahr
2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-58128-5_4
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.