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01.01.2017 | Originalien | Ausgabe 1/2017

Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 1/2017

Konzentrationssteigerung zum Erhalt der Alltagskompetenz bei Demenz

Zeitschrift:
Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie > Ausgabe 1/2017
Autoren:
Prof. Dr. Ulrike Morgenstern, Prof. Dr. Kerstin Ketelhut, Dr. Diana Rösler
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Abbildungen 3–5, den „Fragebogen für Pflegekräfte von Menschen mit Demenz“ sowie den „Übungskatalog für Physiotherapeuten und andere Gesundheitsberufe zur Anwendung bei Menschen mit Demenz in Anlehnung an das Brain-Gym-Konzept“ finden Sie online als „Supplementary Material“ unter DOI: 10.​1007/​s00391-015-0982-0.

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Syndrom Demenz ist gekennzeichnet durch viele Störungen der kortikalen Funktionen des Gehirns. Die sinkende Alltagskompetenz ist insbesondere durch die Verminderung der Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit bedingt. Zahlreiche Studien zum körperlichen Training zeigen positive antidemenzielle Effekte im Frühstadium der Erkrankung.

Fragestellung

Kann bei Demenz durch Anwendung des Brain-Gym-Konzepts die Konzentrationsfähigkeit verbessert und damit die Alltagskompetenz erhalten werden?

Methodik

Studierende der Medizinpädagogik und vorab geschultes Pflegepersonal führten täglich mit ambulant betreuten Demenzerkrankten Brain-Gym-Übungen durch. In einem Interventionsgruppen-Kontrollgruppen-Design wurde die Konzentration monatlich getestet und die Alltagskompetenz nach der 4-monatigen Intervention beurteilt.

Ergebnisse

Im Ergebnis zeigten sich ein deutlich besseres Abschneiden der Interventionsgruppe beim Konzentrationstest zu allen 4 Testzeitpunkten ohne Signifikanz gegenüber der Kontrollgruppe sowie eine Verbesserung der Alltagskompetenz in der Beurteilung durch das Pflegepersonal.

Schlussfolgerung

Das Brain-Gym-Konzept kann bei Demenz in der Praxis eingesetzt werden, da es wegen der geringen koordinativen und konditionellen Anforderungen passgenau für die Zielgruppe und unkompliziert nutzbar für Betreuungspersonen ist. Ein signifikanter Nachweis der positiven Wirkung auf die Konzentration und die Alltagskompetenz ist mit der vorliegenden Pilotstudie noch nicht gelungen.

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