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01.08.2012 | Einführung zum Thema | Ausgabe 6/2012

Notfall +  Rettungsmedizin 6/2012

Kontoversen in der Reanimatologie

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 6/2012
Autoren:
Prof. Dr. H.-R, Arntz, B. Dirks
Kontroversen sind eine wesentliche Grundlage und Motivation wissenschaftlicher Arbeit. Sie fordern geradezu dazu auf, sie auf Basis eindeutiger Erkenntnisse aufzulösen. Die Reanimatologie mit ihrem schwierigen Umfeld, den zusammnehängenden ethischen Fragen und den extrem unterschiedlichen logistischen und sonstigen Randbedingungen ist erst in den letzten 10–15 Jahren ein Feld für Kontroversen geworden – und das mit steigender Tendenz. Nach der (Neu)-Beschreibung der Herzdruckmassage und Atemspende durch Kouwenhoven, Jude und Knickerbocker im Jahre 1960 mit Ergänzungen durch Safar und der Einführung der Defibrillation schienend die Probleme zunächst gelöst und die Welt war in Ordnung. Wissenschaftliche Studien, sowohl in der Klinik als auch prähospital, v. a. aber Tierexperimente ließen manche der scheinbar unverrückbar erscheinenden Grundlagen ins Wanken geraten und sind Hintergrund der zumeist bis heute ungelösten offenen Fragen und kontroverser Vorstellungen zum richtigen Vorgehen bei der kardiopulmonalen Reanimation. Nur wenige Fragen scheinen zumindest bisher relativ endgültig beantwortet. So ist inzwischen die herausragende Bedeutung der Herzdruckmassage bei der Reanimation zumal des Erwachsenen mit kardial bedingtem Keislaufstillstand akzeptiert. Andere Probleme wie z. B. der grundsätzlichen Indikation bzw. Kontraindikation des Einsatzes von Vasopressoren, die Frage des am besten geeigneten Vasopressors sowie – wenn überhaupt – der optimale Einsatzzeitpunkt die geeignete Dosis sind aktuell weiter denn je von einer Lösung entfernt. ...

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