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01.08.2017 | Kompression | PFLEGEPRAXIS | Ausgabe 8/2017

UCV: Ohne Wicklung keine Entwicklung
Pflegezeitschrift 8/2017

Kompressionstherapie — Grundlagen, Hürden und Kosten

Zeitschrift:
Pflegezeitschrift > Ausgabe 8/2017
Autoren:
Kerstin Protz, Prof. Dr. med. Joachim Dissemond, Prof. Dr. med. Knut Kröger

Zusammenfassung

Die Kompressionstherapie ist neben den interventionellen Maßnahmen am Venensystem eine Säule der konservativen Behandlung von Menschen mit einem Ulcus cruris venosum. Zur Minderung des Ödems kommen Kurzzugbinden, Mehrkomponentensysteme oder adaptive Kompressionsbandagen zum Einsatz. In der Erhaltungsphase wird die Versorgung auf Ulkus-Strumpfsysteme oder medizinische Kompressionsstrümpfe umgestellt. Der finanzielle Aufwand setzt sich aus Material- und Personalkosten zusammen, die sich gegenseitig beeinflussen. Durch eine schnelle Entstauung des Ödems und den zeitnahen Eintritt der Erhaltungsphase, in der sich das Ulkus in einem stabilen Heilungsprozess befindet, lassen sich die Kosten der Versorgung effizient senken und die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern.

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