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01.10.2019 | Leitthema

Klinikausbildung für Notfallsanitäter

Chancen und Problemfelder

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin
Autoren:
Hans-Martin Grusnick, Michele Tarquinio
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. König, Lübeck
A. Lechleuthner, Köln
T. Luiz, Kaiserslautern
H. Marung, Lübeck

Zusammenfassung

In der Notfallsanitäterausbildung findet ein beträchtlicher Teil der Ausbildung in Kliniken statt. Insgesamt 720 h der dreijährigen Ausbildung erfolgen in den klinischen Abschnitten Pflegeabteilung, Notfallaufnahme, Anästhesie- und OP-Abteilung, Intensivstation, Geburtshilfe, Pädiatrie und Psychiatrie. Dabei sollen die Notfallsanitäter unter den kontrollierten klinischen Bedingungen der stationären Versorgung Fertigkeiten für ihre präklinische Tätigkeit erlernen. Im Vergleich zur Rettungsassistentenausbildung handelt es sich in der Notfallsanitäterausbildung um einen nun deutlich größeren Ausbildungsabschnitt. Sowohl für die Notfallsanitäter als auch für die Kliniken liegt eine große Chance in der langen klinischen Ausbildungszeit. Eine große Herausforderung dabei ist es, gemeinsam mit den ausbildungsverantwortlichen Notfallsanitäterschulen in den Kliniken eine Ausbildung zu schaffen, die den präklinischen Fokus innehat. In einem Pyramidenprozess wurden bundesweit einheitliche Mindestinhalte der Ausbildung konkretisiert und konsentiert, die es jetzt umzusetzen gilt. Curricula und Begleithefte können dabei helfen, die Möglichkeiten dieses neuen Berufsbilds zu gestalten und den Notfallsanitäter zum Erfolg zu führen.

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Literatur
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